Martina Janková

Sopran

Die aus Tschechien stammende Martina Janková ist seit 1998 Ensemblemitglied des Operhauses Zürich und gehört heute zu den gefragtesten Mozart-Interpretinnen ihrer Generation. Rollen wie Despina (Così fan tutte), Celia (Lucio Silla), Pamina (Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni), Susanna und Cherubino (Le nozze di Figaro) und Aminta (Il re pastore) hat sie in Zürich, bei den Salzburger Festspielen, bei den Wiener Festwochen und beim Cleveland Orchestra in den USA gesungen. Außerdem war sie in Zürich in vielen anderen Rollen zu erleben. Weitere Engagements führten sie mit Werken von Beethoven, Mozart, Janáček, Rossini und Monteverdi ans Pariser Thèâtre des Champs-Elysées, ans Prager Nationaltheater und ans Grand Thèâtre de Genève.

Neben ihrer Arbeit auf der Opernbühne ist Martina Janková eine gefragte Konzertsängerin. Sie trat mit vielen großen Orchester (u. a. Berliner und Münchner Philharmonikern, RSO Frankfurt und Berlin, Israel Philharmonic, Tonhalle Orchester Zürich, Concentus Musicus Wien, Tschechische Philharmonie, La Scintilla Zürich, Gustav Mahler Jugendorchester oder Orchestre des Champs-Elysées) unter herausragenden Dirigenten auf. Als Liedsängerin gastierte sie unter anderem beim Prager Frühlingsfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem Festival Musiques en Été in Genf sowie bei den Salzburger Festspielen. Außerdem sang sie mehrere Liederabende an der Zürcher Oper.

Im Sommer noch wird Martina Janková bei den Salzburger Festspielen gastieren in Mozarts „Il re pastore“ sowie in der c-Moll Messe. Zukünftige Projekte beinhalten u. a. „Le nozze di Figaro“ und „Così fan tutte“ in Zürich, Konzerte mit einem Händel-Programm mit dem Zürcher Kammerorchester sowie Bach-Kantaten unter dem Dirigat von Nikolaus Harnoncourt.

Mit Martina Janková sind mehrere Solo-Recitals auf CD erschienen, zuletzt das Album „recollection“ mit Liedern von Joseph Haydn. Auf DVD ist Martina Janková als Tilly in „Simplicius“ von Johann Strauss, Zerlina in „Don Giovanni“, Susanna in „Le nozze di Figaro“, Despina in „Così fan tutte“, Angelica in „Orlando“ von Händel sowie als Angelo in dessen Oratorium „La Resurrezione“ zu erleben.

Foto: Markus Senn