Isolde Hayer

Violoncello

Die aus Salzburg stammende Cellistin Isolde Hayer studierte bei Heidi Litschauer, Wolfgang Boettcher und Martin Ostertag. Meisterkurse bei William Pleeth, Boris Pergamenschikow, Siegfried Palm sowie dem Alban Berg Quartett, dem Ysaye Quartett und dem Borodin Quartett rundeten ihre Ausbildung ab. Sie war Stipendiatin der European Mozart Academy in Prag, der Villa Musica, Mainz, sowie der Musica Juventutis, Wien. Isolde Hayer ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. 2003 wurde ihr der erstmals vergebene August-Everding-Preis der Konzertgesellschaft München zuerkannt. Als Solistin und Kammermusikerin bereiste sie viele Länder Europas, die USA, den Nahen und Fernen Osten, trat bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Musikfest Münster, dem Beethoven Festival San José, Californien, und dem Mozartfest in Istanbul auf.

In jüngerer Zeit interessiert sich die vielseitige Cellistin zunehmend für die Musizierpraktiken auf historischem Instrumentarium, absolviert ein Ergänzungsstudium für Barockcello bei C. Carrai in Berlin und musizierte mit Ensembles wie der Salzburger Hofmusik, Ambrosia ltd. und Parnassi Musici, Freiburg. In Konzerten mit dem Österreichischen Ensemble für neue Musik (oenm) und dem Ensemble „Die Reihe“ (Wien) dokumentiert sich ihr Interesse an zeitgenössischer Musik. Sie war Kammermusikpartnerin u. a. von L. Brunmayr, G. Murray, M. Kožená, A. Scholl und R. Vlatkovič.

Seit der Spielzeit 2004/2005 ist Isolde Hayer Mitglied der Münchner Philharmoniker.

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