Markus Schirmer
„Markus Schirmer ist so gewandt, humorvoll und einfallsreich, dass jeder Flügel ihn vom Fleck weg heiratet, wenn er nicht aufpasst... “
Basler Zeitung
Geballte Energie, höchste Ausdruckskraft sowie eine faszinierende Symbiose aus Emotion und Intellekt kennzeichnen das Spiel von Österreichs führendem Pianisten Markus Schirmer. Gleichgültig, ob in Asien, nahezu allen Ländern Europas, Nord- oder Südamerika: Sein Publikum schätzt ihn vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Musikalität und ist von zwei Dingen gleichermaßen fasziniert: von seiner Fähigkeit, auf dem Instrument lebendige Geschichten zu erzählen, und von seiner seltenen, charismatischen Ausstrahlungskraft auf dem Podium. Eine der Rezensionen bringt es auf den Punkt: „Ein Rattenfänger auf dem Klavier“ – Musik, die aus Herz, Hirn und Fingerspitzen kommt.
In Graz geboren, erobert er nach seinen Studien u. a. bei Rudolf Kehrer, Karl-Heinz Kämmerling, Paul Badura-Skoda oder Doris Wolf sowie einer Reihe an Preisen und Auszeichnungen die wichtigsten Konzertpodien und Festivals im Sturm: vom Wiener Musikverein über die Suntory Hall/Tokio bis zur Wigmore Hall/London, vom Festival international de piano „La Roque d’Antheron“ über das Lucerne Festival bis zum IGNM-Weltmusikfest.
Er arbeitet mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten, darunter: Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Lord Yehudi Menuhin, Jukka Pekka Saraste, Michael Gielen, Sir Charles Mackerras, Pinchas Steinberg, Fabio Luisi, Roy Goodman oder Philippe Jordan.
Markus Schirmer liebt Schubert über alles, begeistert sich aber auch für Raritäten wie Brittens ironisches Klavierkonzert, die transzendenten Werke Szymanowskis oder Apostels „Kubiniana“. Kammermusik nimmt in seinem Schaffen einen großen Stellenwert ein. So musiziert er mit Julian Rachlin, Renaud Capuçon, Benjamin Schmid, Christian Altenburger, Danjulo Ishizaka, Patrick Demenga, dem Artis Quartett, dem Auryn Quartett, dem Gaede Trio u. v. a.
In diesem Musiker schlägt allerdings nicht nur ein Herz. Es ist seine Liebe zum Ausgefallenen, seine Waghalsigkeit und Lust, Neuland zu betreten, um auch jenseits der „etablierten Klassik“ für Aufsehen erregende Ereignisse zu sorgen:
• „Scurdia“, ein Improvisationsprojekt, welches außergewöhnliche Musiker aus allen Teilen der Welt auf einer Bühne vereint und durch den Brückenschlag zwischen den verschiedensten Kulturkreisen völlig neue künstlerisch-kreative Energien freizusetzen vermag.
• Mit dem Schauspieler Wolfram Berger verbinden Schirmer höchst eigenwillige, von Publikum und Presse einhellig gefeierte Programme wie z. B. „Engel im Kopf“.
• Mit der US-Sängerin und Schauspielerin Helen Schneider präsentierte er Kurt Weills „Die 7 Todsünden“ in einer von ihm bearbeiteten Fassung für Stimme und Solo-Klavier.
Für seine ungewöhnliche künstlerische Vielseitigkeit erhielt Markus Schirmer im Rahmen der internationalen Musikmesse EUROMUSIC den „Music Manual Award“. Eine der angesehensten Auszeichnungen für einen österreichischen Künstler wurde ihm ebenfalls zuteil: Der „Karl-Böhm-Interpretationspreis“. Bereits seine erste CD mit Schubert-Sonaten erhielt den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Auch seine weiteren Einspielungen mit Sonaten von Haydn oder Beethoven, den Mozart-Klavierquartetten gemeinsam mit dem Gaede-Trio oder seine CD „Pictures & Reflections“ (Ravel & Mussorgsky) sind international preisgekrönt worden.
Neben einer Professur für Klavier an der Musikuniversität seiner Heimatstadt wirkt Markus Schirmer auch als Juror bei verschiedenen internationalen Klavierwettbewerben.
