Thomas E. Bauer
Thomas E. Bauer zählt heute, seiner Vielseitigkeit und Stilsicherheit wegen, zu den gefragtesten Sängern seines Fachs.
Er gab sein Debüt mit dem Boston Symphony Orchestra (Bernard Haitink). 2009 sang er Bachs Weihnachtsoratorium mit Riccardo Chailly, der ihn daraufhin für die Silvesterkonzerte mit dem Gewandhausorchester im Jahr 2011 einlud. 2010 arbeitet er u.a. mit der Radio Kamer Filharmonie Hilversum (Masaaki Suzuki), der Internationalen Bachakademie Stuttgart und gab sein Debüt beim National Symphony in Washington (Ivan Fischer). Zukünftige Projekte beinhalten Konzerte mit dem Rias Kammerchor, sein Debüt beim Beijing Music Festival, sowie zahlreiche andere Projekte.
Mit dem Theaterensemble La Fura dels Baus ist er europaweit mit einer spektakulären Produktion von Orffs „Carmina Burana“ zu erleben. 2009 sang er die Titelpartie von Peter Ruzickas „Celan“ am Theater Bremen sowie Peter Maxwell-Davies „8 Songs For A Mad King“ am Theater an der Wien. 2011 gastiert er erstmals bei der Mozartwoche Salzburg unter der Leitung René Jacobs.
Bei den Salzburger Festspielen 2006 debütierte er mit Salvatore Sciarrinos „Quaderno di strada“. Er wirkte darüber hinaus bei zahlreichen Uraufführungen von Peter Ruzicka, Moritz Eggert und vielen anderen mit und wurde 2003 für seine herausragenden Leistungen auf diesem Gebiet mit dem Schneider-Schott Musikpreis ausgezeichnet.
Er gibt Liederabende mit dem Hammerflügel-Spezialisten Jos van Immerseel, zuletzt in der Cité de la Musique Paris, im Brügger Concertgebouw und in Brüssels BOZAR. Ihre erste gemeinsame Lied-CD (Schuberts „Die Winterreise“) erscheint 2010.
