Dorothee Mields

Sopran

Dorothee Mields studierte Gesang in Bremen und Stuttgart. Die Sopranistin etablierte sich als eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt.

Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Dorothee Mields mit dem Collegium Vocale Gent, dem Bachcollegium Japan, der Nederlandse Bachvereiniging, dem Freiburger Barockorchester, dem RIAS Kammerchor, dem Orchestra of the 18th Century, L’Orfeo Barockorchester, der Lautten Compagney, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto und dem Klangforum Wien, sowie mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Ivor Bolton, Frans Brüggen, Beat Furrer, Paul Goodwin, Philippe Herreweghe, Gustav Leonhardt, Emilio Pomárico, Hans-Christoph Rademann, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven.

Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bach-Fest Leipzig, Suntory Music Foundation Festival in Japan, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam, styriarte Graz, Tanglewood Festival, Les Académies Musicales de Saintes und Musikfest Bremen.

Eine stetig wachsende Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen. Besondere Beachtung fanden die Einspielungen „In Darkness Let Me Dwell“ und „Loves Alchymie“ mit Hille Perl und Lee Santana (beide Sony/dhm) und Purcell „Love Songs“ mit der Lautten Compagney und Wolfgang Katschner (Carus). Im Sommer 2011 erschienen Chopin Lieder mit dem Pianisten Nelson Goerner (eingespielt für das Fryderyk Chopin Institut Warschau).

Dorothee Mields ist auch an dem von Carus und SWR 2 initiierten, vielbeachteten Benefizprojekt für das Singen mit Kindern beteiligt.

In der Spielzeit 2011/12 sind neben den Projekten mit Collegium Vocale Gent und der Nederlandse Bachvereniging besonders erwähnenswert: Mozarts „c-moll Messe“ und „Requiem“ beim Festival in Vézelay unter der Leitung von Pierre Cao, ein Liederabend in Warschau mit Nelson Goerner (Werke von Schubert, Mozart, Beethoven, Chopin und Moniuszko), zwei Konzerttourneen mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter der Leitung von Ton Koopman (Mozart „Requiem“; September 2011 und Bach Kantaten; Juni 2012), sowie Auftritte mit der Lautten Compagney beim Lucerne Festival und bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen.

Fotos: © ujesko