Lisa Smirnova
Ihrem besonderen Werdegang hat es die österreichische Pianistin russischer Herkunft zu verdanken, dass sie die unterschiedlichen Klang- und Spielkulturen sowohl der russischen als auch der mitteleuropäischen Schule in sich vereint.
Bereits mit vier Jahren begann Lisa Smirnova mit dem Klavierspiel. Sie wurde als hochbegabte Klavier-Schülerin an der renommierten Gnessin Schule in Moskau aufgenommen und studierte im am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium.. Nach einer Begegnung mit Professor Karl-Heinz Kämmerling übersiedelte sie 1991 nach Österreich, wo sie bei ihm am Salzburger Mozarteum ihr Studium fortsetzte, und ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung absolvierte.
Von Beginn an waren ihre Konzertaktivitäten sehr intensiv. Sowohl als Solistin wie auch Kammermusikpartnerin ist Lisa Smirnova weltweit gleichermaßen gefragt. Bereits mit 20 Jahren debütierte sie in der Carnegie Hall in New York und ging auf ihre erste Japan-Tournee, 1993 folgten Auftritte im Wigmore Hall London und anderen großen Häusern Europas. Im Sommer 1996 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen. Seither konzertiert sie auf den internationalen Konzertpodien in Europa, Asien und USA und ist regelmäßig Gast bei den bedeutenden Festivals.
Als Solistin wird sie regelmäßig von international wirkenden Orchestern eingeladen.
Auch hat sich kaum eine Pianistin ihrer Generation in den letzten Jahren so intensiv und vielfältig in der Kammermusik profilieren können, wie Lisa Smirnova. .
Im Herbst 2003 erschien bei Oehms Classics die Soloplatte „man lebt nur einmal- Walzer für Klavier solo“.
Aktuell bereitet die Künstlerin die Gesamteinspielung von den acht Großen Londoner Suiten von Händel auf dem modernen Flügel vor.
Zahlreiche Rundfunkaufzeichnungen beim dokumentieren ihre außergewöhnliche Laufbahn.
