Peter Simonischek
Peter Simonischek wurde an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in seiner Geburtsstadt Graz ausgebildet. Nach ersten Engagements in Graz, St. Gallen sowie Bern, Darmstadt und am Düsseldorfer Schauspielhaus folgte ab 1979 eine 20-jährige Periode als Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne, wo er vor allem mit Peter Stein aber auch mit Regisseuren und Regisseurinnen wie Luc Bondy, Andrea Breth, Klaus Michael Grüber und Edith Clever zusammenarbeitete.
Seit 1982 war Simonischek bei den Salzburger Festspielen zu erleben in Inszenierungen von Peter Stein, Axel Corti bzw. Klaus Michael Grüber, Andrej Wajda und Dieter Dorn (Titelrolle von Goethes Torquato Tasso, 1982). Seit dem Sommer 2002 spielte Simonischek durchgehend die Titelrolle in Hofmannsthals „Jedermann“ - Im August 2009 zum letzten Mal nach 99 Vorstellungen.
Mit Beginn der Saison 1999/2000 wurde Peter Simonischek in das Ensemble des Wiener Burgtheaters engagiert, wo er unter anderem mit Andrea Breth, Peter Zadek, Thomas Langhoff, Andreas Kriegenburg und Anselm Weber zusammenarbeitet und in unterschiedlichsten Charakterrollen in Stücken von Shakespeare, Ibsen, Horvath, Hofmannsthal, Albee und Nestroy zu sehen ist.
2009 gastierte er als Bassa Selim im Teatro San Carlo in Neapel und als „Baumeister Solness“ am Grazer Schauspielhaus.
Seit Ende der 70-er Jahre ist Peter Simonischek auch regelmäßig im Kino und TV zu sehen – zuletzt spielte er u.a. in „Hirankel“ vom Hans Steinbichler, wofür er mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet wurde. Eine Nominierung für den Bayerischen Fernsehpreis brachte ihm die männliche Hauptrolle in der Komödie „Mit einem Schlag“.
2008 wurde er mit dem deutschen Hörbuch-Preis als bester Interpret geehrt und ausgezeichnet.
