Simon Wascher
1966 geboren und mit volksmusikalischer Familientraditon grossgeworden in Kremsmünster, Oberösterreich, lebt heute als Musiker in Wien. Seine Musik schöpft er aus den Traditionen Europas.
Intensive Beschäftigung mit der Drehleier seit 1987. Drehleier-Unterricht bei Valentin Clastrier, Gilles Chabenat, Matthias Loibner, Riccardo Delfino, traditioneller Tanz bei Volker Derschmidt, Gertrud Prem, Raimund Sobotka.
Konzerttätigkeit in ganz Europa, unter Anderem Auftritte beim TFF Rudolstadt 2006 und 2007, Internationalem Drehleierfestival Wien 2007, dem Folkfestival der Europäischen Radiounion (EBU) 1997 in Krems und 2003 in Pula, dem Jazzfestival Saalfelden, der Fete de la Vielle in Frankreich (mit Hotel Palindrone), dem MDF Strakonice in Tschechien und dem Alte Musik-Festival Resonanzen im Wiener Konzerthaus 2009.
Weitere Schwerpunkte in den letzten Jahren waren: Zusammenarbeit und CD-Einspielung mit dem „L'Orfeo Barockorchester“, dem Wiener Staatsopernorchester bei „Linda de Chamounix“ an der Wiener Staatsoper. Zusammenarbeit mit Sandy Lopicic bei „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ am Wiener Volkstheater. Simon Wascher erhielt den 1. Preis beim Wettbewerb in St. Chartier 2003.
Dozent bei Instrumentalkursen für Drehleier und Ensemblespiel im In- und Ausland. Forschung über die Geschichte der Drehleier in Österreich und die Musikantenhandschriften des achzehnten Jahrhunderts. Von 1993 bis 2001 Künstlerische Leitung des BordunMusik-Festes Kremsmünster. Herausgeber von Notenmaterial für Drehleier und der online-Zeitschrift Abwegslung.
Simon Wascher spielt eine Alto von Wolfgang Weichselbaumer.
