Florian Boesch

Bass

Florian Boesch erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Kammersängerin Ruthilde Boesch. Während des Studiums an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien besuchte er die Klasse Lied und Oratorium bei KS Robert Holl.

Der österreichische Bariton zählt zu den großen Liedinterpreten mit Auftritten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus, in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, beim Edinburgh International Festival, in der Laeiszhalle Hamburg, bei den Schwetzinger Festspiele, in der Philharmonie Luxembourg sowie in den USA und Kanada.

Im Konzertbereich verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, unter dessen Leitung er bereits auf einer Japantournee sang sowie im Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie oder bei den Salzburger Festspielen.

Höhepunkte im Konzertbereich waren kürzlich „Das Paradies und die Peri“ unter Simon Rattle mit den Wiener Philharmonikern, „Matthäus- und Johannes-Passion“ im Concertgebouw Amsterdam, „Die Jahreszeiten“ mit Philippe Herreweghe, Weills „Berliner Requiem“ beim Orchestre Philharmonique de Radio France oder Mendelssohns „Eliah“ unter Paul McCreesh und Ivor Bolton.

An der Oper Köln gab Florian Boesch sein Rollendebüt als Wozzeck, bei den Salzburger Festspielen sang er Guglielmo in „Così fan tutte“, weitere Höhepunkte auf der Opernbühne waren die szenische Fassung von Händels „Messiah“, Händels „Radamisto“ unter René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester am Theater an der Wien und an der Hamburgischen Staatsoper sowie eine Neuproduktion der „Zauberflöte“ am Bolschoi-Theater Moskau. Künftige Auftritte umfassen u. a. die „Matthäus-Passion“ unter Nikolaus Harnoncourt mit dem Concentus Musicus Wien im Wiener Musikverein, Brahms’ „Requiem“ beim Edinburgh International Festival, „La Damnation de Faust“ unter Valery Gergiev mit dem London Symphony Orchestra, das „War Requiem“ in Kopenhagen, Schuberts „Lazarus“ am Theater an der Wien und „Wozzeck“ in Köln.

Zu seinen Einspielungen zählen u. a. Dvořáks „Stabat Mater“ unter Herreweghe und Schuberts „Winterreise“ mit Malcolm Martineau am Klavier.

Foto: Lukas Beck
Konzerte 2014
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21.06.2014 19:30
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