Gerd Kenda

Bass

Gerd Kenda wurde 1960 in Klagenfurt geboren. An der Kunstuniversität Graz studierte er Musikpädagogik, Gesangspädagogik, Sologesang sowie Lied und Oratorium. Seine Kenntnisse hat er bei Interpretationskursen für Aufführungspraxis bei Josef Mertin und anderen, sowie bei Meisterkursen für Chordirigieren bei Eric Ericson, Erwin Ortner und Johannes Prinz vertieft. Als Sänger kann er unter anderem auf Finalteilnahmen bei internationalen Gesangswettbewerben verweisen. Bei Opernproduktionen war er beispielsweise im Rahmen des „steirischen herbstes”, im Opernhaus Graz, bei der Eröffnungsproduktion von Graz 03 und bei der Ruhrtriennale zu hören. Soeben erst war er als Mitglied des Vokalensembles NOVA an der Uraufführung von Georg Friedrich Haas’ Oper „Melancholia“ in der Garnier Oper in Paris beteiligt. Zweimal wurde diese Oper auch im Rahmen des „steirischen herbstes“ gespielt.

Die Liste seiner Auftritte bei internationalen Festivals ist lang: „Salzburger Festspiele”, „styriarte“, „Resonanzen”„Musica Antiqua” im Wiener Musikverein, „Festwochen der Alten Musik” in Innsbruck, „Budapester Musikfrühling” und viele mehr. Als Ensemblesänger arbeitet er mit Gruppen wie cantus graz, Clemencic Consort, Concilium Musicum Paul Angerer, Hortus musicus Klagenfurt, NOVA und Klangforum Wien zusammen.

Seit 1987 unterrichtet Gerd Kenda an der Kunstuniversität Graz in den Fachbereichen Stimmbildung und Ensembleleitung; Referententätigkeit bei internationalen Chorseminaren in Österreich, Slowenien und Dänemark ergänzt seine Lehrtätigkeit. Seit dem Vorjahr ist er Leiter der Kärntner Chorakademie. Den chor pro musica graz leitet er seit 1986.

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