Das Barockensemble Il Concerto Viennese möchte sich vor allem mit Werken auseinandersetzen, die am Schnittpunkt zwischen Orchester- und Kammermusik liegen, wie das zum Beispiel für Bachs Brandenburgische Konzerte zutrifft. Darüber hinaus bildet, dem Ensemblenamen entsprechend, Musik des Habsburgerreiches einen wichtigen Bestandteil in seinem Repertoire.
Sein Gründer Rudolf Leopold, der selbst ein Jahrzehnt in Nikolaus Harnoncourts „Concentus Musicus“ als Solocellist mitwirkte, hat hier Spitzenmusiker um sich versammelt, die alle auf eine langjährige Erfahrung mit der spezifischen Spielweise mit Originalinstrumenten des 17. und 18. Jahrhunderts zurückblicken können.
Schon bei seinem Debüt in Graz im Dezember 2006 sprach die Kritik von einem „Wunder an Homogenität und Klangfülle“. Im Jahre 2007 ist das Festkonzert zum 200. Todestag Anna Amalias in Weimar besonders hervorzuheben. 2008 debütierte das Ensemble bei der styriarte und im Wiener Palais Liechtenstein. Im Jahre 2009 bilden Bach-Kantaten mit namhaften Sängern wie Elisabeth von Magnus und Daniel Johannsen einen der Höhenpunkte.