Die gebürtige Römerin Roberta Mameli studierte Operngesang am Konservatorium von Piacenza und Violine bei Carlo Feige in Cremona. Ihr Gesangsdebüt absolvierte sie bereits in jungen Jahren als Merkur in Purcells „Dido and Aeneas“. Mittlerweile erstreckt sich ihr Repertoire vom Barock bis hinein ins 20. Jahrhundert.
Auf dem Bereich des Kunstliedes hat sie sich bei Konrad Richter ausbilden lassen. Derart gerüstet sang sie bereits an vielen Häusern Italiens und auch anderer Länder Europas. Begleitet wurde sie dabei von Ensembles von Rang wie der Accademia degli Erranti und Dirigenten wie Claudio Abbado. Auf dem Gebiet der Oper reicht Roberta Mamelis Repertoire von Monteverdi bis zu Wagner, was sie auch weithin zu einem beliebten Gast auf den Bühnen der Welt macht. Auch eine Tournee in Japan steht für die Zukunft auf dem Programm. Neben ihrem Auftritt bei der styriarte kann man sie auch auf Aufnahmen bei Bongiovanni, Dowland & Company, Glossa oder RAI 3 hören.
Künftige Aufgaben führen Roberta Mameli nach Perigeux für den Nerone in „L’Incoronazione di Poppea“, nach Amsterdam für eine Minerva in „Il ritorno d’Ulisse in patria“, nach Paris und Regensburg mit Cavallis „Erismena“ gemeinsam mit La Venexiana unter Claudio Cavina; Aristea gibt sie in Pergolesis „L’Olimpiade“ in Krakau mit der Accademia Bizantina und unter Ottavio Dantone; Händels Ariodante steht bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe unter Michael Hofstetter auf dem Programm.