Thomas Höft arbeitet als Autor, Regisseur und Dramaturg in sehr unterschiedlichen Bereichen der Kunst. Er verantwortete große historische Themenausstellungen in deutschen und österreichischen Museen und schrieb Sachbücher – für „Welt aus Eisen“ wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis Buchkunst ausgezeichnet. Vor allem aber ist er mit zahlreichen Theaterstücken und Opernlibretti bekannt geworden. So schrieb er eine Neufassung von Suppés „Schöner Galathee“ für die Deutsche Oper Berlin, das Ballett „Circe und Odysseus“ für den amerikanischen Komponisten Gerald Humel und die Berliner Komische Oper, und für Siegfried Matthus die Oper „Kronprinz Friedrich“, die von Götz Friedrich uraufgeführt wurde. 2006 folgte die Oper „Radek“ mit der Musik von Richard Dünser bei den Bregenzer Festspielen, und 2010 ist an der Wiener Staatsoper die Premiere von Thomas Höfts neuer Oper „Pünktchen und Anton“ nach Erich Kästner programmiert, mit Musik des Komponisten Iván Eröd.
Durch Götz Friedrich zu ersten Regiearbeiten ermutigt, nimmt die Musiktheaterregie einen kontinuierlich immer gewichtigeren Raum in Thomas Höfts Schaffen ein. Seit 1994 arbeitet Thomas Höft als Dramaturg der styriarte und seit 2003 auch von Psalm. Von 1999 bis 2001 war Thomas Höft außerdem Intendant des Brandenburger Theaters. Zudem arbeitet er als Intendant der Kulturhauptstadtbewerbung Augsburg 2010 sowie als Intendant des Festjahres PAX 2005 zur Erinnerung an das 450-jährige Jubiläum des Augsburger Religionsfriedens.
Thomas Höft ist gemeinsam mit Karl Böhmer Dramaturg der styriarte.