Julia Kleiter

Sopran

Julia Kleiter stammt aus Limburg und studierte bei William Workmann in Hamburg und bei Klesie Kelly-Moog in Köln.
Die junge deutsche Sopranistin begann ihre internationale Karriere 2004 als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ in der Produktion von Bob Wilson. Sie sang an der Opéra Bastille in Paris, 2005 unter Semyon Bychkov konzertante Aufführungen von Strauss' „Daphne“, die Pamina in einer Neuproduktion unter Marc Minkowski in Paris und Madrid und gab ihr Debüt als Giunia in Johann Christian Bachs „Lucio Silla“ unter Theodor Guschlbauer mit dem Opernhaus Zürich in Winterthur.
Auf ihre erste Serpetta (in Mozarts „La Finta Giardiniera“) unter Nikolaus Harnoncourt in Zürich 2006 folgte ihre erste Susanna (in Mozarts „Le Nozze di Figaro“) in Verona und in Reggio Emilia. Am Teatro La Fenice in Venedig debütierte sie als Celia (in Mozarts „Lucio Silla“) unter Tamas Netopil (Regie: Jürgen Flimm). Dieselbe Produktion sang sie bei den Salzburger Festspielen. 2007 folgte Pamina unter Harnoncourt in Zürich.
Als Konzertsängerin war Julia Kleiter in ganz Europa und den USA zu hören. Sie trat bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Musikverein (Riccardo Muti), sowie bei der styriarte in Graz (Harnoncourt) auf. Sie sang Händels „Messias“ und Mozarts „Requiem“ auf einer Japan- und Korea-Tournee unter Nikolaus Harnoncourt.
2006 trat sie mit einem Liederabend bei den Luzerner Festspielen auf, 2007 im Wiener Musikverein, ebenfalls 2007 sang sie Wolfs „Italienisches Liederbuch“ gemeinsam mit Christoph Prégardien in verschiedenen deutschen Städten und in Antwerpen.
CD-Einspielungen liegen vor von Strauss' „Daphne“ unter Semyon Bychkov, von Mozarts „Zauberflöte“ (Papagena) unter Claudio Abbado und Mozarts „Requiem“ unter Ralf Otto, DVDs von „La finta giardiniera“ aus Zürich sowie von Mozarts „Lucio Silla“ und „Betulia liberata“ von den Salzburger Festspielen.

Julia Kleiter
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