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Die britisch-deutsche Sopranistin Sarah Wegener absolvierte ihr Gesangsstudium bei Prof. Bernhard Jaeger-Böhm an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart, das sie mit Auszeichnung abschloss. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei Gwyneth Jones und Renée Morloc.
Die Sängerin, die 2007 den 1. Preis des Internationalen Max-Reger-Wettbewerbs gewann und 2008 vom Fachmagazin Fono Forum als „herausragende Sopranistin der jüngeren Generation“ bezeichnet wurde, ist heute eine international gefragte Interpretin. Sie konnte unter anderem bei der Salzburg Biennale, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Bachfest Leipzig, in der Tonhalle Düsseldorf, im Konzerthaus Berlin, bei La folle journée in Nantes und an der Opéra Garnier in Paris große persönliche Erfolge feiern. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Sarah Wegener dabei mit dem Dirigenten Frieder Bernius. Unter seiner Leitung sang sie u. a. Schumanns „Faust-Szenen“ beim Rheingau-Musikfestival, die Selene in Niccollò Jommellis Oper „Didone abbandonata“ und die Euridice in Glucks Orfeo ed Euridice beim Open-Air-Festival auf Schloss Solitude.
Neben ihren Auftritten auf wichtigen Konzertpodien ist das künstlerische Schaffen von Sarah Wegener auch in zahlreichen Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen dokumentiert. So produzierte sie u. a. mit Heinz Holliger und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart Werke von Charles Koechlin, mit Cornelis Witthoefft eine Aufnahme mit Liedern der Komponistin Käthe Volkart-Schlager und mit Frieder Bernius und der Hofkapelle Stuttgart Bravour-Arien von Justin Heinrich Knecht. Beim WDR brachte Sarah Wegener unlängst den ihr gewidmeten Liederzyklus „…wie stille brannte das Licht“ von Georg Friedrich Haas zur Uraufführung. Ein Werk, das auf den enormen Tonumfang der Künstlerin und auf ihre außergewöhnliche Fähigkeit bei der mikrotonalen und spektralen Intonation zugeschnitten ist.
Bei den Schwetzinger Festspielen 2011 verkörperte die junge Künstlerin die Nadja Albrecht in der Uraufführung von Georg Friedrich Haas‘ Bluthaus und wurde dafür von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert.
Im Herbst 2011 geht Sarah Wegener mit Heinz Holliger auf eine kammermusikalische Tournee durch die Schweiz und Italien. Außerdem wird sie unter der Leitung von Frieder Bernius die c-moll Messe und das Requiem von Mozart in den Niederlanden, Österreich und Deutschland singen.
In der Spielzeit 2012/13 debütiert die Sopranistin als Agathe in Der Freischütz am Theater Gießen unter der Leitung von Michael Hofstetter.