Styriarte - Die steirischen Festspiele
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< > Mittwoch, 18. Juli 2012 19:00 Uhr

Mozart und die Weberischen

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Mozart: Ouvertüre zu „Les petits riens“, KV. Anh. 10 (299b)
Non sò, d’onde viene, KV 294 (Mozarts Liebeserklärung an Aloysia)
Ah, non lasciarmi, no, KV 486a
Tänze aus „Les petits riens“, KV. Anh. 10 (299b)
Laudamus te aus „Missa in c“, KV 427 (Constanzes Auftritt in Salzburg 1783)
Schon lacht der holde Frühling, KV 580 (Josefa Hofers erste Arie)
Der Schauspieldirektor, KV 486

Texte nach Briefen von Mozart

Susanne Elmark, Sopran (Madame Herz)
Bibiana Nwobilo, Sopran (Mademoiselle Silberklang)
Johannes Chum, Tenor (Monsieur Vogelsang)
recreation - GROSSES ORCHESTER GRAZ
Andreas Stoehr, Dirigent
Johannes Silberschneider, als Mozart/Buff
Veranstaltungsort: Helmut-List-Halle
Preis: EUR 60 / 45 / 33 / 21 Karten kaufen

Am Ende haben sie ihn doch erwischt, die Weberischen, seinen Wolfgang. So sah es Leopold Mozart, dem die Familie des Notenkopisten aus Mannheim von vornherein suspekt war. In den Fängen der schönen Aloysia verlor sich der 21-jährige Wolfgang. Nach der schmerzlichen Trennung von der schönen Sopranistin musste die Dame ausgerechnet nach Wien umziehen, mit Mutter und Schwestern. Prompt war Wolfgang wieder zur Stelle, heiratete statt seiner großen Liebe die spitznasige Constanze und wurde nun endgültig Teil der Weberischen Familie. Seine Liebes- und Treueschwüre goss der junge Maestro in die schönsten Arien, denn alle drei Weber-Schwestern waren mit reinen, hohen Sopranen gesegnet – auch Josefa, die dritte, die erste „Königin der Nacht“. Aloysia war Madame Herz im „Schauspieldirektor“, Josefa sollte als Rosina in Paisiellos „Barbier von Sevilla“ auftreten, wofür Mozart ihr „Schon lacht der holde Frühling“ schrieb. Constanze hatte in der c-Moll-Messe ihren großen Moment. Wieder ist Johannes Silberschneider Mozart – aber einer, der die Geschichte von seinen Begegnungen mit den Weberischen natürlich ganz anders erzählt als der Vater Leopold.






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