Bartók an der Donau
Pierre-Laurent Aimard eröffnet ungarische Welten.
Bartók: Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug, Sz 110
Klaviermusik zu zwei und vier Händen von Béla Bartók, György Ligeti, György Kurtág und Peter Eötvös
Tamara Stefanovich, Klavier
Colin Currie, Schlagwerk
Sam Walton, Schlagwerk
Karten für dieses Konzert und das Konzert Pierre-Laurent Aimards am Vortag (Liszt in der Schweiz) gibt es im günstigen Abonnement zu erwerben!
„Der Lauf der Donau“ – so nannte der elfjährige Bartók eines seiner ersten Klavierstücke: ein prophetischer Titel, denn Jahrzehnte später erkundete er, den Phonographen im Gepäck, die Volksmusik entlang des großen Stroms. Aus dieser unerschöpflichen Quelle speisen sich Bartóks Klavierstücke für einen oder zwei Spieler. Nicht nur Busoni rechnete sie „zu den interessantesten und persönlichsten der Gegenwart“. Bartóks Beispiel machte Schule: Die großen Ungarn der Neuen Musik schöpften aus der Folklore ihrer Heimat immer neue, schillernde Klangideen.



