< > Mittwoch, 27. Juni 2012 19:00 Uhr

Bei Bachs zuhaus

<styriarteSOAP #2>

Johann Sebastian Bach:
Ouvertüre in h, BWV 1067
Arien aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach (1725):
Willst du dein Herz mir schenken, BWV 518 (Aria di Giovannini)
Bist du bei mir, BWV 508 (G. H. Stölzel)
So oft ich meine Tabakspfeife, BWV 515
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 in D, BWV 1050
Schweigt stille, plaudert nicht, BWV 211 („Kaffee-Kantate“)

Texte aus „Die kleine Chronik der Anna Magdalena Bach“ u. a.

Dorothee Mields, Sopran
Daniel Johannsen, Tenor
Anton Scharinger, Bariton
Il Concerto Viennese
Rudolf Leopold, Violoncello & Leitung
Gabriele Schuchter, als Anna Magdalena Bach
Veranstaltungsort: Helmut-List-Halle
Preis: EUR 60 / 45 / 33 / 21 Karten kaufen

27 Jahre lang lebte Bach in Leipzig. Die Kantorenwohnung in der Thomasschule „glich einem Taubenhause“, so viele Kinder und Verwandte, Kollegen und Studenten gingen hier aus und ein. Mehrere Cembali tönten auf den Stockwerken durcheinander, nebenan sangen und tobten die Thomasschüler. Und zwischen all dem musste der Meister unablässig komponieren, denn sein mageres Gehalt reichte für die „exzessive kostbare Lebensart“ der Messestadt nicht aus. Seine Tochter Liesgen war dem Kaffee verfallen, Frau Mume Magdalena wollte wenigstens ein wenig Luxus haben, und die Herren Söhne „inclinierten“ zu „denen Studiis“.

Der große Bach als Familienvater mit Sorgenfalten – so wird er uns an diesem Abend begegnen. Dazu erklingen die größten „Hits“ aus Bachs Konzerten im „Zimmermannschen Coffehause“, gespielt vom Wiener Originalklangensemble des Cellisten Rudolf Leopold. In der „Coffee Cantata“ erleben wir Vater Schlendrian im schier ausweglosen Erziehungsduell mit seiner Tochter Liesgen – ein „alter ego“ des alten Bach, gesungen von Anton Scharinger, dem Dorothee Mields Paroli bietet.

Patronanz





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