Helmut-List-Halle

Waagner-Biró-Straße 98a
8020 Graz
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Anfahrt:

Straßenbahnlinien 1, 3, 6 oder 7 zum Hauptbahnhof, umsteigen in den Bus Linie 85 Richtung Gösting
Haltestelle: Dreierschützengasse/Helmut-List-Halle

Parkgelegenheit:

Seit 1. Jänner 2008 steht den Besuchern der Helmut-List-Halle der von der Grazer Parkraummanagement GmbH erschlossene Parkplatz gegenüber der Halle zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt während des Zeitraums von Psalm ermäßigt EUR 3,50.

Der direkt neben der Halle befindliche Parkplatz ist kostenlos benutzbar.

In der Helmut-List-Halle – benannt nach Helmut List, dem Bauherrn der Halle und Chef der AVL List GmbH, eines in Graz ansässigen, international erfolgreichen Unternehmens im Bereich der Motoren- und Automobilentwicklung – begegnet dem Besucher moderne Architektur, die jedoch der feingliedrigen Stahlfachwerkkonstruktion des Vorgängerbaus, einer um 1950 errichteten Industriehalle, und der damit verbundenen industriellen Vergangenheit Rechnung trägt.

Die ehemalige Fabrikshalle wurde 2002 vor dem Abbruch bewahrt und zu einem kulturellen Veranstaltungsort von höchstem Niveau umgewandelt. Inmitten des ehemaligen „Scherbenviertels“ angesiedelt, demonstriert der Bau zudem beispielgebend die mögliche Aufwertung ehemaliger Industriezonen. Nach vier Monaten Planungszeit wurden die Ideen des Architekten Markus Pernthaler in nur zehn Monaten Bauzeit umgesetzt, sodass die Helmut-List-Halle im Jänner 2003 offiziell eröffnet werden konnte.

Durch die Zusammenarbeit der styriarte, des steirischen herbst und von Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas mit dem privaten Investor, der AVL List GmbH, „entstand das Profil für einen Veranstaltungsraum mit höchsten akustischen Anforderungen und größtmöglicher Flexibilität, um das gesamte Spektrum von alter Musik, über zeitgenössische Produktionen bis zu Konferenzen abdecken zu können. (...) Das Zusammenführen von Kunst und Wissenschaft, von Technologie und moderner Kulturproduktion findet eine formale Entsprechung in der Synthese von alter Industriearchitektur und zeitgenössischer Formensprache.“, so Architekt Markus Pernthaler.

Aufgrund ihrer perfekten Verbindung von akustischer Brillanz und räumlicher Flexibilität auf 1.600 m² bespielbarer Fläche bietet die Helmut-List-Halle Raum für bis zu 2.000 Personen und unterschiedlichste Produktionsformen. Die hauptsächlich in den Materialien Glas, Stahl und Beton ausgeführte Halle ist aus akustischen Gründen mehrschalig aufgebaut. Der Dirigent Nikolaus Harnoncourt war in die akustische Planung maßgeblich mit eingebunden, und so finden sich im Inneren seinem Wunsch gemäß Materialien wie gefüllte Holzelemente, Vollholztäfelungen und Textilgewebe. Auch Dank der Erfahrungen der AVL List in akustischen Belangen ist die Halle der ideale Aufführungs- und Aufnahmeort sowohl für klassische wie auch für zeitgenössische Musik.

Konzerte 2010
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27.03.2010 19:00
Süßer Blumen Ambraflocken
28.03.2010 19:00
Die verschlossenen Gärten
30.03.2010 19:00
Cristo nell'Orto
01.04.2010 19:00
Karfreitagszauber
02.04.2010 19:00
Back to the Garden
05.04.2010 19:00
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