Saison 2017/2018

Ziemlich beste Freunde

„Ziemlich beste Freunde“ – so könnte das Motto der neuen, der 16. Saison von recreation lauten. Haydn und Mozart, Brahms und Strauß, Schumann und Mendelssohn, Liszt und Wagner waren vom Temperament her nicht gerade füreinander bestimmt und wurden doch enge Freunde, ja Verbündete einer gleichen Kunstanschauung. Von Salieri und Mozart kann man das nicht gerade behaupten, auch nicht von Weill und Mahler oder von Bernstein und Copland. Aus solchen Paarungen beziehen die Programme unserer neun neuen Doppelkonzerte im Grazer Stefaniensaal ihren Reiz. Kaum vermeidlich, geht es in unserer Komponistenliste fast nur um Herren, aber dafür dominieren die Damen am Dirigentenpult und in der Solistenrolle. Drei junge Dirigentinnen aus Frankreich, Finnland und Litauen lassen aufhorchen, zwei von ihnen noch unter 30! Ihren prominenten Lehrmeistern stehen Marie Jacquot, Eva Ollikainen und Giedrė Šlekytė in nichts nach. Ihre Kollegin Mei-Ann Chen gehört ja sozusagen schon zu den Stammdirigentinnen von recreation. Diesen vier starken Frauen antwortet ein Dirigentenquartett, das sich sehen und hören lassen kann: Michael Hofstetter, Sascha Goetzel, Christian Muthspiel und Andreas Stoehr.

In unserer Neuerfindung der Saison 16/17, der Reihe BIG.SOAP, machen wir einen Schritt zurück. Dieses sehr kostspielige Format hat nicht genug Besucher angesprochen, um es weiter am Leben halten zu können. In unserer Barockorchester-Reihe im Minoritensaal dehnen wir uns dagegen aus. Dazu mehr auf den folgenden Seiten.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Mathis Huber


 

recreationBAROCK wird größer

recreationBAROCK, das ist ein Spezialisten-Ensemble für Barockmusik aus den Reihen unseres großen Orchesters. Die MusikerInnen spielen auf historischen Instrumenten, in alten Stimmungen, und immer angeleitet von ausgewiesenen Meistern der Alten Musik. Die Abo-Reihe recreationBAROCK geht nun in ihre fünfte Saison, und wegen des großen Erfolges fügen wir 2017/18 den vier Doppelkonzerten im Grazer Minoritensaal einen prächtigen Barock-Abend in der Helmut List Halle hinzu, etwas größer und spektakulärer besetzt. Diesen zusätzlichen Abend spielen wir nur einmal, zum Montagstermin, wo beide Besuchergruppen aus dem Minoritensaal, die Montags- und die Dienstags-AbonnentInnen, einander treffen können.

Das neue Abo umfasst also fünf statt vier Vorstellungen, und wer das gar nicht mag, und wem der Ausflug in die Helmut List Halle nicht angenehm sein sollte, der kann auch die traditionelle Vierer-Abovariante „Minoritensaal pur“ wählen.

Programmfolder