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Der Musik ein Gesicht geben

Hannah Wasserfaller - Neue Wege für die Klassik

Hannah Wasserfaller: Der Musik ein Gesicht geben

Ein Interview von Katharina Milchrahm  | Neue Wege für die Klassik

Von Gershwin persönlich auf eine Reise durch sein Leben mitgenommen werden und in die Musik von Porgy & Bess eintauchen – „Gershwin – The Human Jukebox“ von Mediendesignerin Hannah Wasserfaller macht’s möglich. Für das Projekt „Neue Wege für die Klassik“ hat sie getan, was sie am liebsten macht und hat ein Animationsvideo illustriert, das zeigt, wie sich die junge Studentin die Musik des New Yorker Genies visualisiert vorstellt.   

„Für mich war immer klar, ich will im kreativen Bereich arbeiten.“ 

Angefangen, dieses Ziel zu verwirklichen, hat Hannah Wasserfaller mit einem Schauspielstudium. Mit einem Bühnenbildstudium auf der Kunstuniversität ging es für die Mediendesignerin dann auch gleich hinter die Bühne. Beides zwar sehr kreativ – die große Liebe war das dennoch nicht. Erst beim Studium des Informationsdesigns an der FH hat es dann so richtig „Klick“ gemacht. Hannah begann mehr und mehr zu zeichnen und stellte bald fest: Das ist es, was sie eigentlich machen möchte. Im Zeichnen, da findet sie sich wieder, und vertieft diese Begabung, indem sie ihre Bilder zum Leben erweckt. Schon neben dem Studium wird an kleineren Aufträgen gearbeitet und auch der Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. 

„Als Kind dachte ich immer, ich muss auf der Bühne stehen.“ 

Mitgenommen hat die Mediendesignerin viel von ihren Erfahrungen auf und hinter der Bühne und genießt es, sich der vielen verschiedenen Eindrücke im kreativen Spektrum bedienen zu können. Doch Hannah Wasserfaller hat es sich konkreter, spezifischer gewünscht – ein Wunsch, den sie im Schaffen von Illustrationsvideos erfüllt sieht. „Die Arbeit, die ich jetzt mach’, da kann ich mir wirklich vorstellen, dass das mal mein Beruf ist. Ich habe meine Nische gefunden“, bekennt die Mediendesignerin freudig. 

„Durch meine Zeichnungen der Musik noch eine Ebene zu bieten und visuellere Typen auch noch mit ins Boot zu holen – das finde ich schön.“ 

… ist die Antwort auf die Frage, warum sie denn so gerne Musikvideos gestalte. Hannah Wasserfaller kommt aus einer musikalischen Familie und verwirklicht sich selbst in diversen musikalischen Projekten. Die Verbindung von Musik und visueller Kunst kommt für sie also ganz natürlich. „Eine Schnittstelle zu schaffen für Leute, die mehr durchs Visuelle angesprochen werden – deswegen mache ich das. Ein Musikstück zu haben und mir selber ausdenken zu dürfen, wie das für mich aussieht und das durch meine Illustrationen sichtbar machen zu können“ – ist pures Glück für die Mediendesignerin. Und wie hält sie’s mit der klassischen Musik? Verändert hat sich die Beziehung zur klassischen Musik durch das Projekt nicht wirklich, ist Hannah Wasserfaller ohnehin mit ihr großgeworden. „Aber ich war schon lange nicht mehr auf einem Konzert. Die Wertschätzung dafür ist wieder mehr gestiegen. Es ist so schön zu sehen, was Menschen können und was Musik auslöst.“ 

Hannah Wasserfaller:

Schon immer auf der Suche nach Kreativem, begann die Mediendesignerin zunächst ein Schauspiel- und Bühnenbildstudium, bevor sie ihre wahre Leidenschaft im Zeichnen und Illustrieren von Videos entdeckte und zum Studium des Informationsdesigns an der FH Graz wechselte.  

https://hannahwasserfaller.art/

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