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Mir soll leben

Mathis Huber mit dem Schäfchen Mir

Mathis Huber mit dem Schäfchen Mir

Ein zartes, kleines Lämmchen hat sie zur Welt gebracht, vor ein paar Tagen, als die ersten russischen Bomben auf die Ukraine fielen: Corona, das Schaf ...

... das in der ersten Pandemiewelle im Stall des Styriarte-Intendanten Mathis Huber zur Welt kam. Corona wurde nun selbst Mama. Damals, als alle im ersten, strengen Lockdown mit Klopapier und Germ-Vorräten zu Hause saßen und niemand wusste, wie das mit dem Virus weitergehen würde, bereiteten wir ein Festival vor, das „For Future“ hieß und in dem Corona, das Lamm, auch einen virtuellen Auftritt hatte.

Das Lämmchen, das Corona jetzt zwei Jahre später geboren hat, ist so zierlich, dass noch nicht klar ist, ob es genug Kraft zum Überleben haben wird. Aber wieder war ein Name zu finden. Und so hat das Lamm den Namen Mir bekommen. Mir bedeutet Frieden, auf Russisch ebenso wie auf Ukrainisch.  

Mir soll leben. So wie auch die Hoffnung auf Frieden leben soll. Und wir – die Styriarte – wollen unseren Beitrag dazu leisten. Deswegen arbeiten wir seit dem Moment, als Mir ins Stroh des Schafstalls fiel, an Ideen und Konzepten, wie das geschehen kann. Wir denken dabei nicht an den Moment, sondern an eine Zeitspanne, die eher einem Schafleben entspricht. Denn wir befürchten, dass unser Atem so lange reichen wird müssen.  

Aber wir sind fest entschlossen, Mir – dem Frieden – ein kleines Fundament zu bauen. Mit dem, was wir können – mit Kunst und Organisation, und wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Teilnahme.  

Über Details informieren wir Sie in Kürze.  

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