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Ottavia Maria Macera­tini

Ottavia Maria Maceratini liegt auf Notenblättern und blickt verträumt in die Ferne
© Maximilian Rossner

Das Zusammendenken scheinbarer stilistischer Gegensätze zu völlig neuen, inspirierenden Programmen gehört zu den Steckenpferden der italienischen Ausnahmepianistin, deren kreatives Interesse keinerlei Epochengrenzen kennt. Ihr herausragendes Können ist mit 28 ersten Preisen bei Musikwettbewerben reichlich belegt.

Hier erleben Sie Ottavia Maria Macera­tini

Portraitaufnahme von Ottavia Maria Maceratini

VIRTUOSE NEUDENKERIN DES KLAVIERS

Werdegang

Maria Maceratini wurde 1986 in Recanati, Italien, geboren. Schon im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, das italienische Konservatorium schloss sie mit der Bestnote ab. Ab 2005 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Elisso Wirssaladze, der sie ihre pianistische Verfeinerung verdankt. Im Juni 2010 absolvierte sie ihr Meisterklassenpodium. Ab 2010 erarbeitete sie ihre Programme mit dem Dirigenten Christoph Schlüren.

Auszeichnungen

Sie ist erste Preisträgerin von 28 italienischen Klavierwettbewerben. Sie konzertierte mit verschiedenen Orchestern und trat als Solistin u. a. in Rom, Mailand, München, Berlin, Verona, Tiflis und Florenz auf.

On Stage

Im Juni 2012 wurde sie als Pianistin für „Chamber Music Connects the World“ in Kronberg ausgewählt und konzertierte u. a. mit Gidon Kremer und Steven Isserlis. 2012 gab sie ihr Debüt mit dem Münchener Kammerorchester beim Oleg Kagan-Musikfest in Kreuth in Mozarts Konzert in C. 2013 spielte sie als Solistin im Schleswig-Holstein Musikfestival mit der Kremerata Baltica und Gidon Kremer.

Aufnahmen

Im November 2011 spielte sie ihre Debüt-CD „One Cut“ ein, wo in einem abwechslungsreichen Programm, das sich vom Barock bis zum 20. Jahrhundert erstreckt, die verschiedensten Stilrichtungen und Ausdrucksspektren in Beziehung gebracht werden. Das Album enthält die Weltersteinspielung von Heinz Tiessens „Notturno tempestoso“ und wurde mit hymnischen Kritiken u. a. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Bayerischen Rundfunk und im ORF, sowie in Fachmedien wie Fono Forum, Crescendo, Klassik heute oder klassik.com bedacht.
Auf ihrer im Mai 2012 aufgenommenen zweiten CD „Untitled“ kontrastiert sie drei Hauptwerke Robert Schumanns mit zwei französischen Vogelminiaturen von Rameau und Ravel.

Besondere Interessen

Ottavia Maria Maceratini verfolgt neben dem Musizieren eine weitere Passion: Bujinkan – japanische Kampfkunst, die auch Schwertkampf beinhaltet. In ihren Recital- und CD-Programmen liebt sie es, die großen Klassiker in überraschender und dramaturgisch sinnfälliger Weise unbekannten Meisterwerken gegenüberzustellen. Als Musiker sucht sie stets die Vereinigung von Inhalt und Form zu einem zusammenhängenden Erlebnis, in welchem Struktur und Ausdruck zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen. Zugleich ist ihr die Musik immer aufs Neue die Begegnung mit dem Unbekannten, ein fortwährendes Abenteuer, das vollen Risikoeinsatz erfordert, um auch beim hundertsten Mal noch so zu erklingen, als entstünde es soeben zum ersten Mal.

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