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Winfried Holzen­kamp

Winfried Holzenkamp mit Kontrabass
© Liron Erel

Die Kunst des Tango kennt der 1970 geborene Deutsche nicht zuletzt dank eines langen Argentinienaufenthalts aus allererster Hand. Seine herausragende Expertise in dieser Spezialdisziplin erweiterte der klassisch ausgebildete Kontrabassist mit eingehenden Studien in Jazz, Klezmer und orientalischer Musik zu einem universellen Musikverständnis.

Winfried Holzenkamp mit Kontrabass auf der Bühne

TANGO-BASS MIT UNIVERSALEM HORIZONT

Werdegang

Winfried Holzenkamp begann im Alter von siebzehn Jahren Kontrabass zu spielen und war zunächst Mitglied verschiedener Jugendorchester. Er erhielt Engagements an den Opernhäusern von Mönchengladbach und Köln, spielte Rundfunkaufnahmen beim WDR ein und unternahm Konzertreisen mit der Klassischen Philharmonie Bonn. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte er bis 2001 klassischen Kontrabass bei Veit-Peter Schüssler. Daneben nahm er Unterricht beim Jazz-Bassisten Dieter Manderscheid, spielte in einer Klezmer-Gruppe und gründete mit Murat Coskun ein Quartett für orientalische Musik (Döner four one).

Mit einem Stipendium des DAAD ging er nach seinem Konzertexamen für ein Jahr nach Buenos Aires und studierte dort an der Escuela de Música Popular de Avellaneda.

Engagements

Er wurde Mitglied des von Emilio Balcarce geleiteten Orquesta Escuela de Tango, mit dem er beim Tangofestival 2004 mit dem Solisten Gustavo Beytelmann am Teatro Colón auftrat und nahm privaten Unterricht bei Hector Console, Oscar Giunta, Alcides Rossi, Igancio Varchausky, Daniel Buono und Horacio Carbarcos.

Nach seiner Rückkehr aus Argentinien spielte Holzenkamp in verschiedenen Tango-Formationen, so dem Silencio Tango Orquesta Tipica, dem Orquesta Tipica Sabor a Tango von Peter Reil, im Duo mit Marcelo Nisinman sowie in Michael Zismans Trio und seinem Quintett 676 nuevo tango.

www.thomashoeft.eu

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