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Schloss Eggenberg

styriarte Fest in Schloss Eggenberg in Graz
© Nikola Milatovic

styriarte Fest in Schloss Eggenberg in Graz

Nächste Termine an diesem Ort

Schloss Eggenberg

Öffnungszeiten
Schlosspark und Gärten: täglich, 8-19 Uhr Planetensaal: Di-So, Feiertag 10-17 Uhr

Eggenberger Allee 90, 8020 Graz eggenberg@museum-joanneum.at +43 316 8017-9560 und -9532 Zur Webseite

Details zur Anreise

Musikalisches Fest der styriarte in Schloss Eggenberg in Graz

Anreise Schloss Eggenberg

mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnlinie 1 in Richtung Eggenberg/UKH, Haltestelle: Schloss Eggenberg, von dort sind es noch ca. 8 Minuten Fußweg bis zum Schloss.
Straßenbahnlinie 7 in Richtung Wetzelsdorf, Haltestelle: Eggenberger Allee, von dort sind es noch ca. 11 Minuten Fußweg bis zum Schloss. Fahrplanauskunft.

Anreise mit dem Fahrrad: Am Schlossplatz haben wir eine betreute und bewachte Fahrrad-Garderobe eingerichtet, dort können Sie während der Veranstaltung Ihr Fahrrad sicher abstellen.

Anfahrt mit unserem Taxipartner: 878

mit dem Auto: Parkplätze finden Sie rund um das Schloss in der gebührenpflichtigen Kurzparkzone.

Vom Eingang des Schlossparks bis zum Schloss sind es noch ca. 5 Minuten Fußweg.

Geschichte

styriarte Konzert im Planetensaal in Schloss Eggenberg

Seit August 2010 darf sich Schloss Eggenberg zu den von der UNESCO auserwählten Welterbestätten zählen.

Das imposante Schloss Eggenberg, umgeben von einem weitläufigen Landschaftsgarten, ist die bedeutendste Schlossanlage der Steiermark. Nach dem Vorbild des spanischen Escorial ist das Schloss zugleich beeindruckender Repräsentationsbau und komplexe Allegorie des Universums.

Schon im 15. Jahrhundert lag im Westen der Stadt Graz der Ansitz der begüterten Familie Eggenberg, die um 1600 mit dem Türkensieger Ruprecht und dem Diplomaten Hans Ulrich von Eggenberg, dem Freund und Ersten Minister Kaiser Ferdinands II., einen glänzenden Aufstieg nahm. Hans Ulrich, zum Reichsfürsten erhoben und Statthalter von Innerösterreich, ließ den mittelalterlichen Ansitz ab 1625 durch den Hofarchitekten Giovanni Pietro de Pomis zur fürstlichen Residenz ausbauen.

Sowohl der architektonischen Disposition als auch dem Dekorationsprogramm der Innenausstattung ist ein umfassendes mathematisches und allegorisches Programm zugrunde gelegt, das die Anlage zum architektonischen Spiegelbild des Universums machen sollte. So sind die Türme des Schlosses in die vier Himmelsrichtungen orientiert, auf der linken und rechten Seite befinden sich jeweils zwölf Prunkräume, im Festsaal werden die sieben Wochentage und zwölf Monate thematisiert, die vier Türme des Schlosses stehen für die vier Jahreszeiten, die 365 Außenfenster für die Tage des Jahres – alles Anspielungen auf die Zeit, auf Jahreszeiten, Wochen, Tage, Stunden, Minuten. Ergänzt wird das Programm durch die 600 Deckenbilder der Prunkräume, die Geschichte und Erscheinungsbild der Welt darstellen.

Künstlerischer Höhepunkt des Hauses ist der große zentrale Planetensaal, wo sich im Gemäldezyklus des fürstlichen Hofmalers Hans Adam Weissenkircher Planeten, Elemente, Sternbilder und der Tierkreis zur Verherrlichung der Familie Eggenberg vereinen. Auftraggeber dieses festlichen Saales war ab 1678 Fürst Johann Seyfried von Eggenberg, dessen großzügiges barockes Mäzenatentum nicht nur der bildenden Kunst, sondern auch der Musik galt. Unter den Eggenbergischen Hofmusikern erscheinen zeitweilig so illustre Namen wie Biber, Motz und Fux, denen ein eigenes barockes „Comedj-Hauß“ als Spielstätte errichtet wurde. Der Planetensaal ist es auch, in dem die Konzerte der styriarte stattfinden.

1717 gelangte das Schloss in den Besitz der Grafen Herberstein. Seit 1939 befindet es sich im Besitz des Landes Steiermark und beherbergt diverse Sammlungen des Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum, etwa Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung, die Alte Galerie oder das Münzkabinett.

Wussten Sie, dass eine Blinddarmentzündung 1717 die große Geschichte der Eggenberger beendete? Nur vier Jahre nach seinem Großvater und ein Jahr nach seinem Vater starb Johann Christian II. von Eggenberg im zarten Alter von dreizehn Jahren. Mit dem letzten männlichen Familienmitglied erlosch das Geschlecht der Eggenberger.

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