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Claire Huangci

Claire Huangci in einem roten Kleid bei Styriarte Recreation, fotografiert von Mateusz Zahora.
© Mateusz Zahora

Pianistin Claire Huangci

In jungen Jahren überzeugte die amerikanische Pianistin bei internationalen Wettbewerben bereits als souveräne Chopin-Interpretin. Von Bach bis Bernstein prägen heute bravouröse Wandlungsfähigkeit und kreativer Frohsinn das auffallend breite Repertoire der vielseitigen Virtuosin, das sie auf den renommiertesten Bühnen weltweit präsentiert.

Über die Künstlerin

Claire Huangci am Klavier, Styriarte-Festival.

preisgekrönte Klavier-Virtuosin

Werdegang

Geboren in Rochester, New York, zeigte die amerikanische Pianistin Claire Huangci früh eine Vorliebe für das Klavier und wurde 1999 mit neun Jahren in das Weiße Haus eingeladen. Sie studierte bei Gary Graffman und Eleanor Sokoloff am Curtis Institute of Music, bevor sie für weiterführende Studien zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Claire ist stolze Botschafterin des Henle Verlagshauses und künstlerische Leiterin der Erbacher Kammerkonzerte.

Auszeichnungen

Claire Huangci erlangte internationale Bekanntheit durch den Gewinn des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018 und Auszeichnungen bei anderen bedeutenden Wettbewerben, darunter Chopin-Wettbewerbe in Europa und den USA, dem ARD-Musikwettbewerb und dem Grand Prix der Orchestre Chambre de Paris Play-Direct Academy.

Ihr Spiel überzeugt durch souveräne und aufgeweckte Interpretationen, atemberaubende Virtuosität, sowie durch eine intelligente und durchdachte Klanggestaltung. Von einem unbändigen Entdeckergeist beseelt, beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Barber und Florence Price.

Aufnahmen

Seit der Saison 24/25 arbeitet Claire Huangci zusammen mit Alpha Classics. Einer hochgelobten Aufnahme mit dem Mozarteumorchester Salzburg und Klavierkonzerten von Mozart, folgte die Veröffentlichung ihres Soloalbums Made in USA mit Werken der amerikanischen Komponisten Gershwin, Beach, Barber und Wild. Für 2026 ist ein weiteres Rezitalalbum mit einem Fokus auf deutsche und amerikanische Komponistinnen geplant.

On Stage

Als Auftakt einer Reihe internationaler Orchesterengagements ist Claire Huangci in der Saison 25/26 neben Debüts bei den Symphonieorchestern in Baltimore, Bratislava, beim Thailand Philharmonic Orchestra, der Rheinischen Philharmonie, der Santa Rosa Symphony und der North Carolina Symphony zu Gast. Sie spielt eine umfangreiche Debüt-Rezitaltournee in Südamerika, die nach Auftritten in Lima, Kolumbien und Brasilien im Teatro Colón in Buenos Aires ihren Abschluss findet. Ein Highlight bildete außerdem der Auftritt beim Abschlusskonzert des Carinthischen Sommers mit Gershwins Klavierkonzert in F zusammen mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Marin Alsop.

Claire Huangci ist inzwischen vermehrt mit diversem Repertoire vom Klavier aus leitend zu erleben, so auch vergangene Saison mit dem Recreation Orchester der Styriarte Graz und den Klavierkonzerten von Clara und Robert Schumann.

In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokio, der Philharmonie de Paris, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Dortmund, dem Prinzregententheater München, der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie Berlin, dem Wiener Konzerthaus und dem Festspielhaus Salzburg. Sie ist gern gesehener Gast bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr.

musikalische Partner

Zu ihren geschätzten musikalischen Partnern zählen und zählten das Tonhalle-Orchester Zürich, das Iceland Symphony Orchestra, die Pacific Symphony, das Musikkollegium Winterthur, das Münchener und Basler Kammerorchester sowie die Dirigenten Carl St. Clair, Elim Chan, Michael Francis, Howard Griffiths, Pietari Inkinen, Jun Märkl, Cornelius Meister, Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Alexander Shelley, Mario Venzago, Markus Stern, David Danzmayr und Thomas Guggeis.

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