Über den Künstler
Zwischen Klang und Handwerk
Nicola Segatta ist Komponist, Cellist und Geigenbauer und lebt in den Trentiner Bergen. Er studierte Violoncello bei Rocco Filippini, Marco Decimo, Enrico Bronzi und Giovanni Sollima. An der Antonio-Stradivari-Schule in Cremona absolvierte er zudem eine Ausbildung zum Geigenbauer.
Seit 2011 tritt er mit La Piccola Orchestra Lumière auf und komponiert Kammermusik, Lieder, Filmmusik für Kino und Stummfilme, Hörspiele sowie Musik für Theater, Zirkus, Tanz und Eisinstrumente. Seine Aufführungen wurden von Rai Radio 3, RSI 2 und ORF im Radio sowie von Rai5 und CBS Shanghai im Fernsehen ausgestrahlt. Seine Videos werden weltweit von Stingray Classica verbreitet.
Segattas Werke wurden an renommierten Spielstätten wie der Phoenix Hall in Osaka, dem Konzerthaus Wien und - im Rahmen einer Produktion der Deutschen Grammophon - im Pierre Boulez Saal in Berlin aufgeführt. Er veröffentlichte drei Alben: Shakespeare for Dreamers (Visage, Squilibri 2017), das Oratorium Ikone (Quadrivium, Squilibri 2020) und das Concerto Bizantino für Violoncello und Orchester (Quadrivium, Sonzogno 2020).
Nicola Segatta arbeitete mit zahlreichen Künstler:innen zusammen, darunter Giovanni Sollima, Monika Leskovar, Geoff Westley, Roby Lakatos, Collegium Musicale Estonia, Marcello Fera und Duo Valla Scurati, Avi Avital und Ensemble Between Worlds, Circo el Grito, das Wu-Ming2-Kollektiv, Sounddesigner Philippe Gozlan, Regisseur Marco Alotto sowie die Regisseur:innen Mali Weil, Jan Zaruba und Jan Šimánek. Derzeit arbeitet er an einem neuen Album mit der korsischen Gruppe A Filetta.
Als Mitarbeiter des US-amerikanischen Künstlers Tim Linhart baute und spielte Segatta im Rahmen des Parad-ice Orchestra ein Eiscello in einem Iglu auf dem Presena-Gletscher auf 2.700 Metern Seehöhe.
Er spielt ein Violoncello aus eigener Herstellung.