Zurück

Minoriten­saal

Konzert der Styriarte mit Recreation im Grazer Minoritensaal vor Publikum.
© Margit Kleinburger

Nächste Termine an diesem Ort

Details zur Anreise

Silentium - Minoritensaal: Goldene Stuckverzierung mit der Aufschrift "SILENTIUM" und kleinen Putten im historischen Saal.

Anreise Minoriten­saal

FAHRRAD
Abstellmöglichkeiten finden Sie im Hof des Minoritenklosters

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
Mit den Straßenbahnlinien 1, 4, 6 und 7 fahren Sie zur Haltestelle Südtiroler Platz, von dort haben Sie noch einen kurzen Fußweg von ca. 5 Minuten.
Am einfachsten funktioniert die Planung Ihrer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Fahrplanauskunft.

AUTO
Wir empfehlen, Ihren PKW in der umliegenden Kurzparkzone oder den Tiefgaragen der Umgebung zu parken. Für die Garage beim Hotel Weitzer erhalten Sie an der Garderobe ein vergünstigtes Ausfahrtsticket (EUR 7).
Es steht Ihnen eine sehr kleine Anzahl an Parkplätzen direkt hinter dem Minoritensaal im Klostergarten zu Verfügung (Zufahrt Volksgarten – Afritschgasse). Bitte beachten Sie, dass das Tor zum Parkplatz eine Stunde nach Veranstaltungsende geschlossen wird und dann eine Ausfahrt bzw. der Zugang zum Parkplatz nicht mehr möglich ist.

Geschichte

Deckengemälde im Grazer Minoritensaal mit Engeln und religiösen Motiven, Teil der Styriarte-Festspiele.

Vom Sommer­refektorium zum Konzert­saal

Die ausgedehnte frühbarocke Anlage des Grazer Minoritenklosters beherbergt neben der Mariahilferkirche und dem agilen Kulturzentrum bei den Minoriten auch einen Konzertsaal, der einst als Sommerrefektorium, also als Speisesaal des Klosters gedient hatte: den Minoritensaal. Der Grundstein für den Bau wurde 1691 gelegt, nachdem der große Minoriten-Gönner Johann Seyfried von Eggenberg den Baumeister Joachim Carlone mit der Errichtung des zweigeschoßigen Gebäudes beauftragt hatte, das 1732 schließlich vollendet wurde.

Beeindruckend ist das über die gesamte Stirnseite des Raumes laufende monumentale Tempera-Gemälde „Speisung der Fünftausend“, das 1732 von Johann Baptist Raunacher vollendet wurde.
Das Spiegelgewölbe des lang gestreckten Saales ist mit stuckumrandeten Bildfeldern von Antonio Maderni versehen, die die Verehrung Mariens durch die neun Engelschöre und die Begegnung alt- und neutestamentlicher Gestalten mit Engeln darstellen. An den Schmalseiten ist jeweils das Wappen der Fürsten von Eggenberg zu sehen.

Über dem Haupteingang befindet sich die Lesekanzel, von der aus einst während des gemeinsamen Mahles der Brüder aus der Heiligen Schrift vorgelesen wurde, damit nicht nur der Leib, sondern auch der Geist gestärkt wurde.

Heute dient der Saal zwar nicht mehr als Refektorium für den leiblichen Bereich, nach wie vor findet hier aber „Speisung“ statt, wenn auch eher „geistiger“ Natur: Seit 1965 wird der Minoritensaal, der über eine ausgezeichnete Akustik verfügt, für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen verwendet.

Locations

Tickets
Tickets