Mezzosopranistin Maria Hegele
Die deutsche Mezzosopranistin Maria Hegele ist regelmäßiger Gast der Volksoper Wien und sang zuletzt am Staatstheater Darmstadt, der Staatsoper Berlin sowie bei den Bregenzer Festspielen. Konzertengagements führten sie u. a. in den Gasteig, den Herkulessaal und das Müpa Budapest. 2025 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb.
Über die Künstlerin
preisgekrönte Mezzosopranistin
Werdegang
Die deutsche Mezzosopranistin Maria Hegele ist Absolventin des International Opera Studio am Royal College of Music, wo sie bei Dinah Harris und Veronica Vesey-Campbell studierte. Zuvor studierte sie bei Barbara Bonney an der Universität Mozarteum Salzburg und schloss ihr Studium mit einem Bachelor- und einem Master-Abschluss ab. Sie ist Samling Young Artist, Britten-Pears Young Artist, Stipendiatin des Heidelberger Frühlings und Stipendiatin des Imogen Cooper Music Trust.
On Stage
Sie ist regelmäßiger Gast an der Volksoper Wien und sang zuletzt am Staatstheater Darmstadt, an der Staatsoper Berlin sowie bei den Bregenzer Festspielen. Konzertauftritte führten sie unter anderem in den Gasteig, den Herkulessaal und ins Müpa Budapest. 2025 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb.
In der Spielzeit 2025/26 wird Maria ihr Debüt am Staatstheater Darmstadt als Hänsel in „Hänsel und Gretel“ geben und an die Volksoper Wien zurückkehren, um die Rolle der Olga Zelenka in „Lass uns die Welt vergessen“ zu kreieren, einer neuen Oper, die aus Fragmenten von Jara Beneš’ „Gruß und Kuss aus der Wachau“ rekonstruiert wurde, sowie die Rolle der Mercédès in „Carmen“ erneut zu übernehmen. Sie wird mit der Hofkapelle München in Salieris „La Grotta di Trionfo“ bei den Tagen Alter Musik in Herne auftreten, Haydns „Stabat Mater“ mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra unter Willem de Vriend aufführen, zum Styriarte Festival für Mozarts „Requiem“ und Mahlers Sinfonie Nr. 2 zurückkehren und unter anderem in verschiedenen Konzerten im Zusammenhang mit ihrem 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb 2025 auftreten.
Engagements
Zu ihren jüngsten Engagements zählen Orlofsky in „Die Fledermaus“, die Zweite Dame in „Die Zauberflöte“, die Sängerin in Nurejews „Hund“ und Mercédès in „Carmen“ an der Volksoper Wien sowie ihr Debüt als Annio in „La clemenza di Tito“ mit der Staatskapelle Halle am Goethe-Theater Bad Lauchstädt. Sie sang Haydns „Theresienmesse“ beim Styriarte-Festival, Mozarts „Messe in c-Moll“ mit der Zürcher Singakademie und Bachs „Matthäus-Passion“ mit dem Noord Nederlands Orkest.
Von 2022 bis 2024 war Maria Mitglied des neu gegründeten Opernstudios der Volksoper Wien, wo sie eine Vielzahl unterschiedlicher Rollen sang, darunter Hänsel, Sandmännchen/Hänsel und Gretel, Dorabella/Così fan tutte, Tisbe/La Cenerentola, Flora/La Traviata, Ede/Die Dreigroschenoper sowie mehrere Figuren in Poulencs Les mamelles de Tirésias.
Gleichzeitig feierte sie bedeutende Debüts an renommierten Spielstätten: bei den Bregenzer Festspielen in der Weltpremiere von Éna Brennans „Hold Your Breath“, bei den Gluck-Festspielen in Nürnberg als Annio/La clemenza di Tito und an der Staatsoper Berlin als Frasquita/Carmen unter der Leitung von Bertrand de Billy, als Giovanna/Rigoletto, als Sklavin in „Salome“ unter François-Xavier Roth und als zweite Dienerin der Dirce in „Médée“.
Zu ihren früheren Bühnenrollen zählen unter anderem Eduige/Rodelinda, Tolomeo/Tolomeo, Hélène/La Belle Hélène, Nerone/L’incoronazione di Poppea, Concepción/L’heure espagnole, Lisetta/Il mondo della luna, Hermia/Ein Sommernachtstraum, Niklausse/Les Contes d’Hoffmann und Cherubino/Le nozze di Figaro.
Zudem wirkte sie bei der Weltpremiere von Thomas Adès’ „The Exterminating Angel“ bei den Salzburger Festspielen 2016 unter der Leitung des Komponisten mit. Marias Konzertrepertoire reicht von Vivaldi und Pergolesi bis hin zu den Oratorien von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Schubert, Mendelssohn und Schumann. Sie trat an renommierten Veranstaltungsorten auf, darunter der Gasteig und der Herkulessaal in München sowie die Müpa in Budapest. Als leidenschaftliche Liedsängerin tritt sie regelmäßig in Österreich und Deutschland auf.
Aufnahmen
Zu ihren Aufnahmen gehört eine SWR-Session aus dem Jahr 2020 mit Werken von Paul-Willot Förster, Samuel Barber, Kurt Weill und Aaron Copland. Sie ist Preisträgerin mehrerer renommierter Wettbewerbe: 1. Preis beim August-Everding-Wettbewerb 2022, beim Hidalgo-Liedpreis 2022 und beim Claude-Debussy-Kammermusikwettbewerb 2018; 2. Preis und ECMS-Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb 2025; 3. Preis beim Lies-Askonas-Wettbewerb 2021; sowie 4. Preis und Auszeichnung für die beste geistliche Arie beim Mozart-Gesangswettbewerb 2022. Sie war Finalistin und Preisträgerin beim Veronica-Dunne-Internationalen Gesangswettbewerb 2025 in Dublin und Finalistin beim Cesti-Wettbewerb 2023 in Innsbruck.
Maria ist dankbar für die Unterstützung der Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover und der Deutschen Stiftung Musikleben.