Mit Bachs Weihnachtsoratorium stimmen uns
Michael Hofstetter
und das Orchester Recreation mit herausragenden Solist:innen und der
Camerata Styria
auf das glanzvollste Fest des Jahres ein.
Inhalt
„Jauchzet, frohlocket“ drei Tage vor Weihnachten
... so nah am Fest ist Bachs „Weihnachtsoratorium“ heutzutage selten zu erleben. Michael Hofstetter entzündet mit der Camerata Styria und Recreation die ganze Pracht der Chöre und die Innigkeit der Choräle. Aco Bišćević weist die Hirten mit hellem Tenor zur Krippe, wo Maria Hegele dem Jesuskind das Schlaflied singt. Davor schmettert Damien Gastl sein „Großer Herr, o starker König“.
Programm
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, BWV 248 (Teile 1-3)
Intro
Jeweils 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn erzählt Ihnen Intendant Mathis Huber etwas zur Geschichte des Abends.
Am deutschen Ufer des Bodensees geboren, kehrte die Mezzosopranistin in der Spielzeit 2024/2025 als Prinz Orlofsky in Johann Strauss‘ „Die Fledermaus“ an die Volksoper Wien zurück, wo sie bereits unter den ersten Sängerinnen des Opernstudios war. Am Internationalen Opernstudio des „Royal College of Music“ in London lernte die Sängerin ihr Fach bei Dinah Harris, davor am Mozarteum bei Barbara Bonney.
In lyrischen wie in heroischen Partien rührt der „Haute-contre“ mit seinem hohen, eleganten französischen Tenor. Ob das Teatro alla Scala in Mailand, das Bach Festival in Lausanne oder die Salzburger Festspiele – der slowenische Stimmkünstler glänzt seit seinem Studium am Mozarteum mit großen Opernrollen wie mit intimen Liederabenden, wobei sich der Schubert-Verehrer auch gerne selbst am Klavier begleitet.
Beim Styriarte-Publikum hinterließ der jugendlich-vitale Bariton bei seinem fulminanten „Don Giovanni“-Debüt 2020 nachhaltigen Eindruck. Nur wenig später, im Herbst 2020, gelang ihm der Sprung ins Opernstudio-Ensemble seiner Heimatstadt Straßburg. Zudem gastierte der junge Franzose bereits in Oratorien-Produktionen namhafter deutscher Orchester.
Meister:innen fallen selten vom Himmel. Der Camerata Styria ist unter Sebastian Meixners Leitung genau dieses seltene Kunststück gelungen. Seit seinen ersten Konzerten im Gründungsjahr 2020 begeistert der junge Chor sein Publikum mit Klangpracht und dynamischem Reichtum.
Der studierte Musikerzieher und Informatiker, dessen Hauptinstrument das Klavier ist, besitzt ein Goldhändchen für das Führen singender Menschengruppen. Das beweist er als Mitgründer des Jugendchors nota bene ebenso wie mit seinem brandneuen Ensemble, der Camerata Styria, die er aus ehemaligen Stimmen des Landesjugendchors Cantanima gebildet hat.
Recreation ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Bestehend aus Musiker:innen deren Nationalitätenpanorama von Japan bis Kuba reicht, erhielten die meisten Mitglieder einen Teil ihrer Ausbildung in Graz. Nach seiner Formierung 2002 bespielte das Kollektiv einzigartige Säle wie die Alte Oper Frankfurt und arbeitete mit hervorragenden Dirigent:innen zusammen.
Der Münchner gehört seit seiner vielbeachteten Arbeit als Chefdirigent des Orchesters Recreation (2012–2017) zum engsten Freundeskreis des Hauses Styriarte. Seine Exzellenz in der historischen Praxis von Barock und Klassik sowie seine ansteckende Begeisterung am Pult sind auf den großen Konzert- und Opernbühnen der Welt gefragt.