Heiße Nächte warten im Minoritensaal, wenn der Meisteroboist
Alfredo Bernardini
und
Maria Kubizek
an der Geige Vivaldis Jahreszeitenzyklus zum spannungsgeladenen Abschluss treiben, begleitet von den barocken Meistern Fux und Platti.
Inhalt
sommerliche Wiener Nachtmusik
Wenn Alfredo Bernardini die Barockoboe zur Hand nimmt, tanzt der ganze Minoritensaal mit. Eine Orchestersuite des Steirers Johann Joseph Fux wird durch ihn zur sommerlichen Wiener Nachtmusik. Er brilliert im Oboenkonzert des Würzburger Venezianers Platti und dirigiert zwei der schönsten Vivaldi-Konzerte. Bleibt nur zu hoffen, dass der Sommer 2027 nicht so wird, wie ihn Vivaldi, Kubizek und Bernardini schildern: gnadenlos heiß, schwül und gewittrig.
Programm
Johann Joseph Fux: Ouverture in d, E 109 Antonio Vivaldi: Concerto in B für Fagott, „La notte“ (Die Nacht), RV 501 Giovanni Benedetto Platti: Concerto für Oboe in g Antonio Vivaldi: Concerto in g für Violine, „L’estate“ (Der Sommer), op. 8/2
Die Violinistin studierte in Wien, Salzburg und London und wurde musikalisch besonders von Nikolaus Harnoncourt geprägt. Als Konzertmeisterin und Solistin ist sie mit den unterschiedlichsten Orchestern und Formationen tätig und holt sich ihre Inspiration aus Projekten, die über den normalen Konzertbetrieb hinaus tief ins Soziale hineingehen.
Recreation ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Bestehend aus Musiker:innen deren Nationalitätenpanorama von Japan bis Kuba reicht, erhielten die meisten Mitglieder einen Teil ihrer Ausbildung in Graz. Nach seiner Formierung 2002 bespielte das Kollektiv einzigartige Säle wie die Alte Oper Frankfurt und arbeitete mit hervorragenden Dirigent:innen zusammen.
Sein unerhört lebendiges und klangvolles Musizieren hat den Römer Alfredo Bernardini zum führenden Barock-Oboisten unserer Zeit gemacht. Als Solist und Dirigent gastiert er weltweit mit Spitzenensembles wie Hespèrion XXI oder dem Freiburger Barockorchester. Sein eigenes Ensemble Zefiro ist auch bei der Styriarte ein gefeierter Publikumsliebling.