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Il Castrato

Termine

Der Sopranist Samuel Marino blickt direkt in die Kamera und fährt mit einer Hand durch seine Haare Samuel Mariño aus Venezuela erklimmt in Bravourarien von Händel und Gluck ungeahnte Höhen, leidenschaftlich getragen vom styriarte Festspiel-Orchester unter DirigentMichael Hofstetter in bester Laune Michael Hofstetter

Programm

Was Sie erwartet:

Georg Friedrich Händel: Ouvertüre zur Oper „Xerxes“, HWV 40,
Non sarà poco (Arie aus „Atalanta”, HWV 35),
Quella fiamma (Arie aus „Arminio”, HWV 36) , Concerti grossi
Christoph Willibald Gluck: Sinfonia zu „Antigono“,
Berenice, che fai (Arie aus „Antigono“), Care pupille (Arie aus „Il Tigrane“)

Samuel Mariño

Sopran

Die gegenwärtige Musikwelt erlebt dieses einzigartige Stimmphänomen als ähnliche Sensation wie einst Händels Zeitgenossen die Gesangskunst der berühmten Kastraten. Der junge Venezolaner, der von keiner Geringeren als Barbara Bonney künstlerisch betreut wird, ist auf dem Sprung zu einer Weltkarriere – und im Sommer 2021 Gast der styriarte.

styriarte Festspiel-Orchester

Orchester

Die orchestrale „Supergroup“ des Hauses styriarte setzt sich je nach Bedarf und Anlass aus wechselnden internationalen Stargästen sowie Musiker*innen aus dem erstklassigen Fundus des Grazer Orchesters recreation zusammen. Orchesterstimmung und Auswahl des Instrumentariums folgen den jeweiligen historischen Anforderung der gespielten Werke.

Michael Hofstetter

Dirigent

Der Münchner, Jahrgang 1961, gehört seit seiner vielbeachteten Arbeit als Chefdirigent des Orchesters recreation (2012 – 2016) zum engsten Freundeskreis des Hauses styriarte. Seine Exzellenz in der historischen Praxis von Barock und Klassik sowie seine ansteckende Begeisterung am Pult sind auf den großen Konzert- und Opernbühnen der Welt gefragt.

Inhalt

Bravourarien von Händel und Gluck

Für die Kastraten des 18. Jahrhunderts wurde die Lust des Publikums zur Last ihres Lebens. Samuel Mariño aus Venezuela ist von solchem Ballast weit entfernt. Da er niemals in den Stimmbruch kam, fällt es ihm leicht, die Sopranhöhen seiner Vorgänger zu erklimmen, auch in Frauenrollen. Die tiefe Verzweiflung der Berenice in Glucks „Antigono“ bringt er ebenso mitreißend zum Ausdruck wie die herrlichen Kantilenen, die Händel seinem Sopranhelden Gizziello auf den Leib schrieb.

„Ich glaube, wir Venezolaner sind ein barockes Volk, so spontan und vielfältig. Meine Liebe zur Barockmusik hat auch damit zu tun, wer ich bin.“

Die Vorstellung dauert 60 bis 70 Minuten ohne Pause.

Preise: EUR 22 / 44 / 66

Ermäßigungen:

  • Ö1 Intro: der Kultüröffner für alle unter 30

  • U27: 50% für alle unter 27