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Andrés Orozco-Estrada

Andrés Orozco-Estrada dirigiert
© Werner Kmetitsch

Dirigent Andrés Orozco-Estrada

Das Haus Styriarte ist ein wenig stolz darauf, dieses Dirigierphänomen einst frisch von der Ausbildung weg als Chefdirigenten (2005 bis 2009) des Großen Orchesters recreation engagiert zu haben. Heute glänzt der feurige Kolumbianer, geboren 1977, am Pult der bedeutendsten Klangkörper der Welt – und kehrt stets leidenschaftlich gern nach Graz zurück.

Andrés Orozco-Estrada dirigiert leidenschaftlich

STARDIRIGENT AUS DER STYRIARTE-FAMILIE

Energie, Eleganz und Esprit – das ist es, was Andrés Orozco-Estrada als Musiker besonders auszeichnet. Seit der Spielzeit 2020/21 bringt er diese Stärken als Chefdirigent der Wiener Symphoniker ein.

On Stage

Seit der Spielzeit 2020/21 bringt er diese Stärken als Chefdirigent der Wiener Symphoniker ein. Zusätzlich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Music Director des Houston Symphony Orchestra – nach acht herausragenden Jahren wird die Saison 21/22 jedoch seine letzte als Music Director sein. Von September 2014 bis Juli 2021 war Andrés Orozco-Estrada Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und verabschiedete sich im Juni 21 mit einem großen Konzert in der Alten Oper.

Andrés Orozco-Estrada dirigiert regelmäßig die führenden Orchester Europas, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Koninklijk Concertgebouworkest, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und das Orchestre National de France, ebenso wie bedeutende US-amerikanische Orchester, wie das Chicago Symphony Orchestra und das Philadelphia Orchestra.

An der Berliner und Wiener Staatsoper sowie bei den Salzburger Festspielen leitete er erfolgreiche Konzerte und Opernaufführungen. In der Saison 2021/22 wird er zum ersten Mal mit den Wiener Symphonikern in Österreich (Graz, Salzburg, Bregenz), Europa (Spanien, Frankreich, Deutschland) und Asien (Taiwan, China, Korea) auf Tournee sein. Ebenfalls zum ersten Mal wird er mit seinem Orchester eine Neuproduktion im Theater an der Wien (Catalani, La Wally) leiten und im September beim Open-Air Konzert im Museumsquartier am Pult stehen. Darüber hinaus gastiert Andrés Orozco-Estrada beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim Chicago Symphony Orchestra, bei der Staatskapelle Berlin und der Staatsoper Unter den Linden, wo er das Neujahrskonzert 21/22 und eine Wiederaufnahme der Tosca leiten wird, sowie beim Orchestre Philharmonique de Radio France und beim Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai.

Eine Tournee mit der Filarmonica della Scala führt ihn nach Bukarest, zum Grafenegg Festival sowie zum Dvořák Prague International Music Festival, wo das Orchester unter seiner Leitung das Festival, begleitet von einer TV-Übertragung, eröffnen wird.

Besonderer Fokus

Orozco-Estrada engagiert sich besonders für neue Konzert- und Vermittlungsformate, sowie Uraufführungen junger Komponist:innen. So war beim Antrittskonzert mit den Wiener Symphonikern im Oktober 2020 die Uraufführung einer Auftragskomposition der niederländischen Komponistin Carlijn Metselaar zu hören. Im Februar 2022 folgt eine weitere Uraufführung eines Werkes des österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud. Ebenfalls Premiere feierte das WSY-Talent, bei dem musikalische Ausnahmetalente ein Solostück mit Orchesterbegleitung erarbeiten und dann im Konzert präsentieren durften. Ein weiteres WSY-Talent wird es im Juni 2022 geben. Dass ihm die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs sehr am Herzen liegt, zeigt auch seine Zusammenarbeit mit der Filarmónica Joven de Colombia, dessen Chefdirigent er seit 2021 ist und mit der er im Herbst 2019 auf einer großen Europatournee unterwegs war. Seit November 2018 ist Andrés Orozco-Estrada außerdem Chefdirigent des Orquesta Sinfónica Freixenet de la Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, Spanien. Mit beiden Orchestern wird er in der Saison 21-/22 auf Europa-Tournee sein.

CD Produktionen

Große Aufmerksamkeit finden seine CD-Veröffentlichungen bei Pentatone: Mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt legte er Aufnahmen von Strawinskis Feuervogel und Sacre du Printemps vor, die von der Kritik als „betörend“ (Gramophone) gelobt wurden. Ebenfalls großen Erfolges erfreuen sich die Konzertaufnahmen von Richard Strauss‘ Opern Salome und Elektra. Mit dem Houston Symphony Orchestra spielte er einen Dvořák-Zyklus ein – laut Pizzicato ein „vitaler Dvořák mit warmen Farben“. Außerdem liegen mit ihm sämtliche Brahms- und Mendelssohn-Symphonien auf Tonträger vor.

Wurzeln und Ausbildung

In Medellín (Kolumbien) geboren, begann Andrés Orozco-Estrada seine musikalische Ausbildung mit dem Violinspiel. Als 15-Jähriger erhielt er seinen ersten Dirigierunterricht. 1997 ging er zum Studium nach Wien, wo er an der renommierten Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) in die Dirigierklasse von Uroš Lajovic, einem Schüler des legendären Hans Swarowsky, aufgenommen wurde.
Orozco-Estrada lebt in Wien.

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