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Daniel Johannsen

Tenor Daniel Johannsen in einer blauen Jacke wendet sich leicht der Kamera zu. Er hat kurze Haare und einen Bart. Der schlichte weiße Hintergrund vermittelt eine heitere Stimmung.
© Marcel Plavec

Tenor Daniel Johannsen

Der Wiener lernte von Allzeitgrößen wie Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig oder Robert Holl. Er zählt fraglos zu den wichtigsten Interpreten der Lieder von Franz Schubert, mit denen er auch das Styriarte-Publikum immer neu beglückt und berührt. Darüber hinaus ist sein lyrischer Tenor in Oratorien- und Opern-Produktionen international gefragt.

Über den Künstler

Daniel Johannsen singt Schubert bei der Styriarte 2021, gekleidet in Anzug und blauem Hemd.

AUSNAHMEKENNER VON SCHUBERTS KLANG UND GEIST

Ausbildung

Der österreichische Tenor, geboren 1978 in Wien, gehört zu den meistgefragten Evangelisten und Bach-Interpreten unserer Tage. Nach der Ausbildung zum Kirchenmusiker studierte er Gesang bei Margit Klaushofer und Robert Holl in Wien; er war Meisterschüler von Dietrich Fischer-Dieskau, Nicolai Gedda sowie Christa Ludwig und ist Preisträger des Bach-, Schumann-, Mozart-, Hilde-Zadek- und Wigmore-Hall-Wettbewerbs.

Zusammenarbeit

Als einer der meistgefragten Evangelisten und Bachinterpreten gastiert Daniel Johannsen in den großen Musikzentren Europas, Nordamerikas, Japans und des Nahen Ostens und sowie bei zahlreichen Festivals (Beethovenfest Bonn, Enescu Festival Bukarest, Bachwoche Ansbach). Er musizierte unter der Leitung von legendären Dirigenten wie etwa Sir Neville Marriner, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe und René Jacobs, zudem mit Israel Philharmonic, der Staatskapelle Dresden oder den Wiener Philharmonikern. Eine besonders innige künstlerische Freundschaft verband ihn mit dem 2018 verstorbenen Enoch zu Guttenberg; Auftritte u. a. in der New Yorker Carnegie Hall und im Großen Saal des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums geben davon Zeugnis. Daniel Johannsen ist Stammgast der St. Galler Bachstiftung und der Nederlandse Bachvereniging („All of Bach“).

On Stage

Auf der Bühne ist der lyrische Tenor, den Engagements etwa an den Münchner Gärtnerplatz, die Oper Leipzig, die Volksoper Wien oder das Theater Bonn führten, mit Mozart-Partien, mit Werken des Barock, des 20. Jahrhunderts und der Moderne, aber auch in einigen Operettenrollen zu erleben.

Lied

Liederabende mit der ganzen Bandbreite des deutschen Repertoires (aber auch mit englischen und französischen Kompositionen) bilden einen Schwerpunkt in der Tätigkeit des Sängers, der mit Pianisten wie Jörg Demus, Graham Johnson und Kristian Bezuidenhout zusammenarbeitet.

Einspielungen

An die 60 CDs, zumeist von Rundfunk und Presse hochgelobt, dokumentieren seine Arbeit. Zuletzt erschien mit Klaus Simon (Klavier) bei Naxos eine Aufnahme mit Liedern des Spätromantikers Erich J. Wolff, die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde.

Aktuell

2025/26 gastiert Daniel Johannsen etwa bei der Nederlandse Bachvereniging sowie mit Hans-Christoph Rademann bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Gleich zweimal tritt er an der Seite von Martin Haselböck bei Abonnementkonzerten der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien auf. Und auch in dieser Saison ist er (wie alljährlich seit 2011) einer der Hauptsolisten des Bachfests Leipzig.

Medien mit Daniel Johannsen

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