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Julian Steckel

Julian Steckel hält ein Violoncello waagerecht
© Marco Borggreve

Nachdem er mit fünf Jahren auf dem Dachboden sein erstes Instrument entdeckt hatte, wurde seine Leidenschaft für das Cello bald so groß, dass er morgens vor der Schule im Keller übte, um die Familie nicht zu wecken. So begann Julian Steckels aufregende Karriere, die ihm unzählige Preise und Begegnungen mit den Größten der Musikwelt beschert hat.

Julian Steckel hält ei Violoncello waagerecht und blickt in die Kamera

FRÜHBERUFENER MEISTER DES CELLOS

Werdegang

Julian Steckel wurde 1982 in Zweibrücken geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken bei Gustav Rivinius, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Boris Pergamenschikow und Antje Weithaas sowie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Heinrich Schiff. Bereits zuvor Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, gewann Julian Steckel 2010 den ersten Preis und mehrere Sonderpreise beim Internationalen ARD-Wettbewerb. 2012 erhielt er den ECHO Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt und Blochs „Schelomo“ mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz unter Daniel Raiskin. Ab 2011 war Julian Steckel Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und übernahm diese Position zum Studienjahr 2017/18 an der Hochschule für Musik und Theater München.

„Als Interpret vertraue ich meiner inneren Landschaft immer mehr und lasse das Publikum hinein.Es ist eine Verwundbarkeit, die einen letztlich aber stärker macht.“ 

Bühne & Partner

Er konzertiert mit bedeutenden Orchestern, u. a. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Sinfonieorchestern des NDR, SWR, SR, Kopenhagen und Warschau etc. unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Valery Gergiev, Gustavo Gimeno, Christopher Hogwood, Daniel Raiskin, Andrew Litton, Lan Shui, John Størgards, Mario Venzago und Michael Sanderling.

Neben der solistischen Tätigkeit widmet sich Julian Steckel intensiv der Kammermusik. Dabei sind Musiker wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Veronika Eberle, Lena Neudauer, Vilde Frang, Nils Mönkemeyer, Lars Vogt, Elisabeth Leonskaja, Menahem Pressler und Denis Kozhukhin an seiner Seite. Ebenso konzertiert er mit den Quartetten Armida und Ébène und ist regelmäßig zu Gast bei großen Festivals wie Schleswig-Holstein, Rheingau, Schwetzingen, Luzern, Zermatt und Jerusalem.

Engagements

In der laufenden Saison wird Julian Steckel u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Yomiuri Nippon Symphony, London PhilharmonicOrchestra und den Bamberger Symphonikern auftreten. Im Oktober 2020 wollte  er im Rahmen der Cello Biennale Amsterdam, gemeinsam mit dem Netherlands PhilharmonicOrchestra unter Hannu Lintu, die Welterstaufführung von Gerald Barrys Konzert für Violoncello undOrchesterspielen, sowie im Februar 2021 mit dem PhilharmonischenOrchester Heidelbergunter Elias Grandy Karola Obermüllers Konzert für Violoncello und Orchesterzur Uraufführung bringen.

Daneben bleibt Kammermusik für ihn Inspirationsquelle und kommunikativer Nährboden: geplant sind Konzerte mit langjährigen Partnern wie Antje Weithaas, Tobias Feldmann, Lise Berthaud und William Youn – unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, in der Liszt Akademie Budapest und bei der Schubertiade in Hohenems.

www.juliansteckel.com

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