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Sergio Azzolini

Sergio Azzolini bei recreationBAROCK
© Matthias Wagner
Sergio Azzolini mit Fagott vor weißem Hintergrund

Stilistische Vielfalt vom modernen bis zum historischen Fagott

Wurzlen & Werdegang

Sergio Azzolini, 1967 in Bozen geboren, studierte in seiner Heimatstadt am Conservatorio Claudio Monteverdi bei Romano Santi und anschließend bis 1989 bei Klaus Thunemann an der Staatlichen Hochschule für Musik Hannover. Er gewann renommierte Wettbewerbe, darunter den C.M. von Weber-Wettbewerb, den Wettbewerb des „Prager Frühlings“ und den ARD-Wettbewerb. Dort war er auch mit dem Ma’alot Quintett erfolgreich, dem er über einen Zeitraum von zehn Jahren angehörte.

Repertoire

Neben seiner solistischen Tätigkeit auf dem modernen Fagott setzt sich Sergio Azzolini seit einigen Jahren intensiv mit Alter Musik auf historischem Instrumentarium auseinander. So spielt Azzolini heute beispielsweise unter der Leitung von Christophe Coin im Ensemble Baroque Limoges, er ist bei La Stravaganza Köln, La Cetra Basel, den Sonatori de la Gioiosa Marca, L’aura soave Cremona, Parnassi musici, dem Collegium 1704, der Holland Baroque Society oder auch dem Concentus Musicus Wien zu hören. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit 2013 auf der Zusammenarbeit mit seinem eigenen Barockorchester L’Onda Armonica.

Aufzeichnungen & Lehrtätigkeit

Viele CD-Produktionen zeugen von seiner außergewöhnlichen stilistischen Vielfalt; aktuell arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Fagottkonzerte von Antonio Vivaldi für Opus 111/Naïve, die bereits mit hohen Auszeichnungen bedacht wurde. Häufige Einladungen zu Meisterkursen in Europa und Asien, u. a. an der Musikhochschule Weimar, am Konservatorium Wien und Marktneukirchen, zeugen von seiner hohen Reputation als Dozent. Seit 1998 ist Sergio Azzolini Professor für Fagott und Kammermusik an der Hochschule für Musik FHNW in Basel.

Medien mit Sergio Azzolini

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