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Il Decamerone

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Il Decamerone - eine Produktion der Styriarte 2021

Ein genüssliches Spiel auf der Orgel unserer erotischen Fantasie vollführt Karl Markovics an diesem fröhlichen Styriarte-Abend. Der Schauspielstar trägt die lustsprühenden Bettgeschichten des „Decamerone“ von Giovanni Boccaccio vor, geschrieben vor sechseinhalb Jahrhunderten, aber zeitlos in ihrer geistreichen Frivolität. Kongenial die Musik des Abends: Das Unicorn Ensemble um Blöckflötenzauberer Michael Posch bettet die Lovestories in den Klang ihrer Entstehungszeit - mit haufenweise Seele, Virtuosität und Italianita.

Florenz im Jahr der großen Pest 1348:
Sieben junge Frauen und drei junge Männer suchen Zuflucht in den Hügeln von Fiesole, weit entfernt von der Seuche. Zehn Tage nehmen sie sich Zeit, um täglich zehn Geschichten über die Liebe zu erzählen – über Partnertausch im Bett, komische Verwechslungen, listigen Liebesbetrug und hundert andere Verwicklungen. Im „Decamerone“, seiner „Zehn-Tages-Schrift“, hat Giovanni Boccaccio diese Liebesnovellen erzählt und damit die Liebesprosa Italiens begründet. Karl Markovics liest Auszüge aus den deftigsten Novellen, während Michael Posch und sein Ensemble den edlen Klang des Trecento hinzugeben.

Programm:

Ballatae, Madrigale und Estampien aus der Zeit von Giovanni Boccaccio, u. a. von Johannes Ciconia, Giovanni da Firenze, Magister Piero, Codex Rossi, Codex Faenza, Codex Torino und aus dem London Manuskript

Lesung aus den Novellen von Giovanni Boccaccios „Il Decamerone“

Programmheft als PDF zum Download

Ausführende:

Karl Markovics, Lesung

The Unicorn Ensemble:
Marc Lewon, Laute   
Thomas Wimmer, Fidel & Laud
Jane Achtman, Fidel
Wolfgang Reithofer, Perkussionsinstrumente
Leitung: Michael Posch, Blockflöte

Der gelesene Text stammt aus Giovanni Boccaccio: Das Dekameron. Übersetzt von Karl Witte, München, Winkler-Verlag 1964 (www.zeno.org).

Textauswahl: Joseph Beheimb


Aufgenommen am 8. Juli beim Festival Styriarte 2021 in der Helmut List Halle in Graz.

Ein Film von Reziprok.
Eine Produktion aus dem Hause Styriarte.

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