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Annette Schönmüller

Annette Schönmüller im Porträt
© Lena Kern

Annette Schönmüller, Mezzosopran

Die Mezzosopranistin Annette Schönmüller ist als international gefragte Vokalsolistin vorwiegend im zeitgenössischen Musiktheater tätig.

Über die Künstlerin

Annette Schnönmüller am Boden sitzend

Höchste stimmliche und darstellerische Intensität

Mit ihrer eindrucksvollen szenischen Ausdruckskraft und ihrem markanten Stimmtimbre ist die Mezzosopranistin Annette Schönmüller seit Jahren an führenden Opernhäusern und bei internationalen Veranstaltern zu Gast. U. a. dem Theater an der Wien (PM Davies Monooper „Das Medium“), dem Opernhaus Zürich, der Oper Frankfurt, dem Wiener- und Berliner Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein, dem Staatstheater Darmstadt, Palace of Arts Budapest, Wiener Festwochen, Festival Wien Modern, Berliner Festspiele, Biennale Salzburg, Münchener Biennale, Neue Oper Wien, Ostrava New Music Festival, Musikbiennale Zagreb.

Im Juni 2021 gab Annette Schönmüller ihr von der Fachpresse gefeiertes Rollendebüt als „Una donna“ in Luigi Nonos „Intolleranza“ an der Oper Wuppertal. Zuvor war die Sängerin in Fabián Panisellos Monooper „Les rois mages“ in einer Produktion der Neuen Oper Wien/Jeunesse zu erleben. 2022 kehrte sie in Dallapiccolas „Ulisse“ als Kirke/Melantho an die Oper Frankfurt zurück und war bei der Münchener Biennale in Ann Cleares Musiktheater „The Little Lives“ zu erleben. Am Opernhaus Zürich sang sie 2019, 2018 und 2017, u. a. in der „Uraufführung des Jahres 2018“ „Lunea“ von Heinz Holliger an der Seite von Christian Gerhaher (Regie: Andreas Homoki) und verkörperte dort auch die weibliche Hauptpartie in der Uraufführung von Michael Pelzels „Last Call“ (2019).

2019 gab Annette Schönmüller ihr Rollendebüt als „Lisa“ in M. Weinbergs Holocaust-Drama „Die Passagierin“ in einer Neuproduktion an der TPT/ Thüringen (Regie: Kay Kuntze – FAUST-Nominierung 2019), Wiederaufahme 2023. Künstlerische Zusammenarbeiten ergaben sich mit Peter Eötvös, Aribert Reimann, Adriana Hölszky, Heinz Holliger, Johannes Kalitzke, Markus Stenz, Emilio Pomàrico, Jonathan Stockhammer, Marino Formenti, Andreas Homoki, JohannesErath, Walter Kobéra u. v. m.

Annette Schönmüllers Diskographie umfasst u. a. die mehrfach ausgezeichnete Einspielung von Peter Eötvös’ Oper „Paradise reloaded (Lilith)“ in der für ihre Stimme geschriebenen Titelpartie (BMC records), Heinz Holligers „Lunea“ (Produktion Opernhaus Zürich) bei ecm records (2020) sowie Hindemiths „Sancta Susanna“ mit dem RSO Wien/Marin Alsop bei NAXOS (2020).

Ihre umfangreiche musikalische Ausbildung erhielt die Sängerin an der Wiener Musikuniversität, wo sie vor ihrem Gesangsstudium (bei Colleen Rae Holmes) die Studien Orgel und Musikpädagogik/Dirigieren absolvierte und sich hierbei intensiv auch mit Alter Musik auseinandersetzte. Partien von Monteverdi (Ottavia, Messaggiera) finden sich daher in ihrem künstlerischen Aufgabenfeld ebenso wie Judit (Bártok), Lucretia (Britten), Gräfin Geschwitz (Lulu) oder Bergs Wozzeck-Marie sowie Schönbergs Monodram „Erwartung“.

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