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Tetiana Miyus

Tetiana Miyus mit dem Rücken zum Spiegel
© Clemens Humeniuk

Tetiana Miyus

Der agile, makellos strahlende Sopran und die ansteckende Begeisterung der Ukrainerin beglücken das Grazer Opernpublikum seit 2011 in den großen Rollen aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne. Auch im Hause Styriarte erntete sie in Produktionen unter Michael Hofstetter, Andrés Orozco Estrada und Andreas Stoehr wiederholt Jubelstürme.

Über die Künstlerin

Tetiana Miyus lacht in die Kamera

PRIMADONNA MIT STRAHLENDEM SOPRAN

Ausbildung

Die Ukrainerin Tetiana Miyus absolvierte 2011 die Nationale Tschaikowski-Musikakademie in Kiew mit Auszeichnung. Im Rahmen des Opernstudios sang sie dort bereits Martha in „Die Zarenbraut“ von Rimski-Korsakow. Tetiana ist Preisträgerin in der Kategorie „Bester Nachwuchskünstlerin“ (Österreichischer Musiktheaterpreis 2018). Sie absolvierte Meisterklassen bei Helena Döse, Brigitte Fassbeander, Christa Ludwig, Cheryl Studer und Romualdo Savastano.

On Stage

Im Jahre 2011/2012 wurde sie aufgrund ihres erfolgreichen Auftritts als Gast in „Elektra“ (Strauss, Vierte Magd) und „Dido and Aeneas“ (Purcell, Erste Hexe) an der Oper Graz für zwei Spielzeiten als Opernstudiomitglied aufgenommen. Neben vielen kleinen Rollen sang sie in dieser Zeit, von Publikum und Presse gleichfalls gelobt, u. a. Nanetta in „Falstaff“, Pamina in „Die Zauberflöte“ und Musetta in „La Bohème“.

Auszeichnungen

2013 gewann sie beim Internationalen Gesangswettbewerbs „Feruccio Tagliavini“ den 3. Preis. Im selben Jahr gab sie bei einer experimentellen Aufführung von „Così fan tutte“ an der Musikuniversität Graz ihr Debüt als Fiordiligi unter der Leitung von Michael Hofstetter und trat danach im Rahmen des Festivals Styriarte und bei den Internationalen Gluckfestspielen Nürnberg als Euridice in Glucks „Orfeo“ noch mehrfach mit ihm auf.

Engagements

Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Tetiana Miyus Solistin des Opernhauses Graz, mit Rollen wie Jammy („Wilhelm Tell“, Rossini), Karolka („Jenůfa“, Janácek) und Lenio („Die Griechische Passion“, Martinů). Mit Frasquita und Micaela in „Carmen“ begann ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Stefan Herheim, die in Atalanta („Xerxes“, Händel) kulminierte.

2015 stattete das Wagner Forum Graz sie mit einem Stipendium für die Bayreuther Festspiele aus. In den folgenden Jahren trat Tetiana Miyus mit dem Grazer Philharmonischen Orchester in Taiwan auf, sie gastierte beim Festival LvivMozArt von Oksana Lyniv oder gab Tatjana („Eugen Onegin“, Tschaikowski) am Stadttheater Gießen und am Hessisches Staatstheater Wiesbaden.

An der Oper Graz war sie dann u. a. Susanna („Le Nozze di Figaro“, Mozart), Melisande („Ariane et Barbe-Bleue“ Dukas ) und Corinna („Il viaggio a Reims“, Rossini). In der Saison 2020/21 singt sie in Graz Katja („Die Passagierin“), Marie („Die verkaufte Braut“), Elena („Der Florentiner Hut“), Juno in konzertanten Aufführung von „Der Sturm“ und erneut Susanna in der Wiederaufnahme von „Le nozze di Figaro“.

Neben der Tätigkeit als Opernsolistin tritt Tetiana Miyus regelmäßig in Österreich auf, wo sie ihr umfangreiches Kirchenmusik-Repertoire präsentieren kann.

Zu Gast im Hause Styriarte

Ihr Styriarte-Debüt feierte sie 2016 in Glucks „Orfeo ed Euridice“ unter Michael Hofstetter, 2018 sang sie im „Fidelio“ (Beethoven) die Marzelline unter Andrés Orozco-Estrada und 2020 war sie in der Produktion „Don Giovanni in Nöten“ als Donna Elvira zu erleben. Für die Streamingproduktion von Haydns „Schöpfung“ stand sie mit recreation. Das Orchester im März 2021 vor der Kamera. Im Sommer 2021 war sie Teil der Styriarte Produktion „Carmina Burana“.

Medien mit Tetiana Miyus

IMPRESSIONEN: Carmina Burana

Haydn: Die Schöpfung

Wie kam die Schöpfung in die Welt?

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