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Daniela Musca

Daniela Musca vor dunklem Hintergrund
© Simon Pauly

Die Dirigentin mit italienischem Temperament wurde in Rom geboren und studierte dort Klavier und Kammermusik. Daniela Musca, die weiters noch ein Studium der Musikwissenschaft und italienischen Literatur abschloss, verschlug es später nach Berlin, wo sie ihr Studium des Orchesterdirigierens begann.

Über die Künstlerin

Daniela Musca dirigiert ausdrucksvoll

Dirigentin mit italienischem Temperament

Wurzeln

Die Römerin Daniela Musca studierte Klavier und Kammermusik in ihrer Heimatstadt am Conservatorio di Santa Cecilia und Musikwissenschaft und Italienische Literatur an der Universität La Sapienza. Danach ergänzte sie ihr Klavierstudium an der Musikakademie der Stadt Basel und studierte Orchesterdirigieren in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.

Engagements

Als Pianistin war sie von 2008 bis 2011 Begleiterin von Júlia Várady und Dietrich Fischer-Dieskau und arbeitete für Cecilia Bartoli und Silvana Bazzoni Bartoli. Mit Julia Várady nahm sie die DVD-Dokumentation „Le passage du Flambeau“ unter der Regie von Bruno Monsaingeon auf.

Als Dirigentin stand sie am Pult beim Sibelius Orchester Berlin, bei Lindenbrass (Blechbläserensemble der Staatskapelle Berlin), bei den Brandenburger Symphoniker, beim Staatsorchester Wiesbaden, bei der Belgischen Kammerphilharmonie, beim HR Symphonieorchester und beim Frankfurter Opern und Museumorchester.

Von 2014 bis 2018 war sie am Staatstheater Wiesbaden engagiert und dirigierte die Premieren „L’elisir d’amore“, „Der Graf von Luxemburg“ und „Eugen Onegin“, sowie die Wiederaufnahmen von „Don Pasquale“, „Die Dreigroschenoper“, „La Traviata“, „Norma“ und „Otello“.

Daniela Musca war Stipendiatin des Rotary Clubs Italien (2001) und von „Live Music Now Berlin“ (2008 bis 2011), 2009 erhielt sie einen Preis beim Hanns-Eisler-Wettbewerb für Dirigieren zeitgenössischer Musik in Berlin und war 2017 Halbfinalistin beim Georg-Solti-Dirigierwettbewerb in Frankfurt.

Im Sommer 2018 übernahm sie die Musikalische Leitung beim Lehár Festival in einer Neuproduktion von „Das Land des Lächelns“.

Zu den Höhepunkten der laufenden Saison 21/22 gehören ihre Debüts bei den Stockholmer Philharmonikern, der Königlichen Oper Stockholm und der Oper Malmö.

Ihr leidenschaftliches Engagement für die Arbeit mit neuen Künstlergenerationen wird sie in dieser Saison mit den Orchestern der Malmö und Göteborg Academy zusammenbringen. Im Juni 22 wird sie an „Side by Side by El Sistema“ teilnehmen, das vom GSO veranstaltet wird.

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