Soparnistin Maria Ladurner
Exzellente Stilistik und hell leuchtender Stimmklang sind die Qualitäten, mit denen Maria Ladurner im barocken und klassischen Repertoire von Erfolg zu Erfolg eilt. Zu Gastspielen an zahlreichen europäischen Häusern gesellte sich 2020 auch ihr Styriarte-Debüt zur Festival-Eröffnung mit der Hauptrolle in J. J. Fux‘ „Geschenke der Nacht“.
Über die Künstlerin
AUSNAHMESTILISTIN MIT LEUCHTENDER STIMME
Die Sopranistin Maria Ladurner ist eine international renommierte, viel gefragte Spezialistin für Alte Musik und historische Aufführungspraxis und fühlt sich als Konzertsängerin wie auch auf Opernbühnen gleichermaßen wohl.
Zusammenarbeit
Konzerte und Opernaufführungen mit Ensembles wie Lautten Compagney,Ensemble 1700, La Barocca, Finnish Baroque Orchestra, Barucco, Art House 17, L'Orfeo Barockorchester und Ars Antiqua Austria finden sich in ihrer Agenda. Die Zusammenarbeit mit hochkarätigen Musiker:innen wie Alfredo Bernardini, Michi Gaigg, Heinz Ferlesch, Ruben Jais, Gunar Letzbor, Dorothee Oberlinger und Jordi Savall bereichert ihre Karriere.
On Stage
Maria Ladurner gab bereits im Alter von 19 Jahren ihr Bühnendebut als Barbarina (Le Nozze di Figaro) am Teatro sociale Trento sowie bei den Tiroler Festspielen Erl. Engagements als Idaspe (Il Bajazet), Vespetta (Pimpinone), Ruspolina (I portentosi), Animia (L’Huomo), Eurinda (Moro per Amore), Venere (Polifemo), Papagena (Die Zauberflöte), Hodel (Anatevka), Gabrielle (La vie parisienne) etc. führten sie seither unter anderem an das Staatstheater Nürnberg, die Oper Bonn, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, die Neue Oper Wien sowie zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci. Des Weiteren war sie Teil von Konzerten und Produktionen im Wiener Musikverein, dem Konzerthaus Wien, dem Brucknerhaus Linz, der Berliner Philharmonie, dem Auditorio Nacional de Música Madrid, sowie bei Festivals wie Festival Oude Muziek Utrecht, Mozartwoche Salzburg, der Styriarte, den Resonanzen, dem Carinthischen Sommer, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Thüringer Bachwochen, Misteria Paschalia, der Trigonale, MA Festival Brügge oder den Händelfestspielen Göttingen.
Diskografie
Maria Ladurners Diskografie umfasst zahlreiche Einspielungen, darunter ihr Debütalbum Arias for the Emperor, die Solo-CD madonna mia sowie die Erstaufnahmen von Bononcinis Polifemo, die mit dem Opus Klassik 2021 und dem Diapson d’or ausgezeichnet wurden. Der Mitschnitt von Giuseppe Scarlattis I portentosi effetti della madre natura erhielt den Opus Klassik 2024.
2024 erschien die Erstaufnahme der Oper L’Huomobei Sony, in der sie die weibliche Hauptrolle übernahm und die den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt.
Auszeichnungen
Maria Ladurner ist Preisträgerin des H.I.F. Biber-Wettbewerbs und gewann mit dem von ihr mitgegründeten Ensemble Mozaïque den 1. Preis und Publikumspreis des Händelwettbewerbs Göttingen sowie des Wettbewerbs der Musikakademie Rheinsberg.
Lied
Auch der Liedgesang hat einen festen Platz in Marias Repertoire und Herzen und stellt für sie ihre musikalische Heimat dar. In Meisterkursen bei Künstler:innen wie Julius Drake, Robert Holl und Christa Ludwig sowie als zweimalige Stipendiatin der Oxford Residential Lieder Masterclass vertiefte sie ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet. Besonders die langjährige Zusammenarbeit mit Breda Zakotnik prägte ihren Umgang mit dem deutschen Lied. Maria Ladurner gibt regelmäßig Liederabende, häufig mit Hammerflügel, so zum Beispiel begleitet von Florian Birsak, Christoph Hammer oder Breda Zakotnik.
Repertoire
Maria Ladurners Repertoire ist vielgestaltig und spiegelt die Vielseitigkeit der jungen Künstlerin wieder. So umfasst es zahlreiche Werke der Renaissance und des Barock, erstreckt sich aber auch über Klassik und Romantik bis in die Moderne.
In der Saison 2025/26 gibt Maria u. a. ihr Debüt an der Kammeroper des Theater an der Wien als Silandra in „L’Orontea“ von Antonio Cesti. Zudem singt sie erstmals die Sopranpartie in „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms mit der Nordwestdeutschen Philharmonie.
Werdegang
Maria Ladurner studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei KS Edith Lienbacher sowie am Mozarteum Salzburg, wo sie den Master in Barockgesang bei Ulrike Hofbauer und Andreas Scholl abschloss.