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Mei-Ann Chen

Mei-Ann Chen dirigiert bei Styriarte 2021 "Recreation Jupiter", voller Ausdruck und Energie.
© Nikola Milatovic

Mei-Ann Chen, Chefdirigentin von Recreation - Das Orchester

Die gebürtige Taiwanesin lebt seit 1989 in den Vereinigten Staaten und verfügt über einen Doktor in Musik (Dirigieren) und einen Master-Abschluss im Fach Violine. Als eine der vielversprechendsten Dirigentinnen Amerikas gewann sie als erste Frau die Malko International Conductors Competition und wurde ab der Saison 2021/22 zur Chefdirigentin von Recreation in Graz bestellt.

Über die Dirigentin

Mei-Ann Chen, Chefdirigentin des Orchesters Recreation, mit Dirigentenstab, lächelnd während einer Aufführung.

Chefdirigentin von Recreation

Karriere

Als erste Frau, die die Malko International Conductors Competition (2005) gewann, ist Mei-Ann Chen eine der vielversprechendsten Dirigentinnen Amerikas. Sie war Assistentin der Dirigenten der Atlanta, Baltimore und Oregon Symphony. Sie ist Ehrendirigentin des Memphis Symphony Orchestra, nachdem sie dort von 2010-2016 als Musikdirektorin tätig war. Sie ist seit 2011 Musikdirektorin der mit dem MacArthur Award ausgezeichneten Chicago Sinfonietta und ihr Vertrag wurde bis zum Ende der Saison 2028-2029 verlängert. Seit 2019 ist sie die erste künstlerische Partnerin des ROCO in Houston, und seit 2022 die künstlerische Partnerin der Northwest Sinfonietta (WA).
Mit 1. Juli 2026 wird Mei-Ann Chen zur Direktorin für Orchesteraktivitäten und zur Leiterin des Dirigierprogramms an der Manhattan School of Music ernannt.

2019 wurde Frau Chen zur Ersten Gastdirigentin von Recreation - Das Orchester ernannt und ab der Saison 2021/22 erfolgte ihre Bestellung zur Chefdirigentin dieses Klangkörpers für fünf Jahre. Sie wird dabei zwei ihrer künstlerischen Steckenpferde vorantreiben, die Jugendarbeit und die Entdeckung und Präsentation der Orchesterwerke bedeutender Komponistinnen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Auszeichnungen

Zu den Auszeichnungen gehören die Ernennung zu einer der Top 30 Influencer von Musical America, 2015. 2012 wurde ihr für ihre hervorragende Orchesterarbeit von der League of American Orchestras der renommierte Helen M. Thompson Award verliehen. Sie erhielt das von Marin Alsop gegründete Taki Concordia Fellowship 2007, den ersten Preis des Malko-Wettbewerbs 2005 (als einzige Frau in der Geschichte des Wettbewerbs seit 1965) und den ASCAP-Preise für innovative Programmgestaltung.

Zusammenarbeiten

Mei-Ann Chen gilt als überzeugende Kommunikatorin und innovative Führungspersönlichkeit am und abseits des Podiums. Sie ist eine gefragte Gastdirigentin, erst kürzlich gab sie ihr Debüt beim Chicago Symphony Orchestra, weiters tritt sie mit bedeutenden Orchestern in ganz Amerika, Europa, Taiwan, Großbritannien und Skandinavien auf und sie baut ihre Beziehungen zu Orchestern auf der ganzen Welt weiter aus (bisher über 150 Orchester).

Werdegang

Die gebürtige Taiwanesin lebt seit 1989 in den Vereinigten Staaten. Sie verfügt über Master-Abschlüsse in den Fächern Dirigieren und Violine des New England Conservatory und einen Doktor in Musik (Dirigieren) der University of Michigan, wo sie bei Kenneth Kiesler studierte. Sie war Mitglied des National Conducting Institute in Washington D.C. und der American Academy of Conducting in Aspen. Während ihrer fünfjährigen Anstellung als musikalische Leiterin der Portland Youth Philharmonics in Oregon gab sie mit diesem Ochester ein ausverkauftes Debüt in der Carnegie Hall, erhielt den ASCAP-Preis für innovative Programmgestaltung und wurde mit dem Sunburst Award von Young Audiences für ihren Beitrag zur musikalischen Erziehung geehrt.

Bereits bei Recreation zu Gast:
Mai 2011 („Butterfly Lovers“, mit Chen/He, Huang, Ravel)
April 2014 („Bilder einer Ausstellung“ mit Mussorgski/Ravel, Rachmaninow, Rimski-Korsakow)
Februar 2017 („Karneval“ mit Dvořák, Higdon, Strawinski, Svendsen)
Mai 2018 („Happy Birthday, Dear Lenny“ mit Price, Copland, Bernstein)
März & April 2019 („Gewandhaus“ mit Mendelssohn und Schumann & „Sommer in der Schweiz“ mit Rossini, Piazzolla und Raff)
Februar 2020 („Feuer und Wasser“ mit Haydn, Wagner, Brahms & Tan Dun)
Saison 20/21: Scheherazade mit Rimski-Korsakow und Rachmaninow als Streamingkonzert, Bilder einer Ausstellung mit Mussorgski/Ravel & mit Smetana Die Moldau / Dvořák 8 als Streamingkonzerte
Saison 21/22: Jupiter mit Mozart, Ring ohne Worte mit Wagner, Aus der Neuen Welt mit Dvořák und Eröd Saison 22/23: Tanz mit Beethoven, Klezmer Concerto & Der Zauberer
Saison 23/24: Bilder einer Ausstellung & Die Moldau
Saison 24/25: Beethoven con Forza, Romeo & Julia und Butterfly Lovers
Saison 25/26: Carmen, Beethoven Vier und Dances

Im Rahmen der Styriarte erarbeitete sie 2022 und 23 mit dem Styriarte Youth Orchestra eine „Fantastische Weltreise“ und Beethovens „Eroica“. 2024 stand mit diesem jungen Klangkörper Dvořáks Symphonie „Aus der Neuen Welt“ am Programm und 2025 schließlich „Unendliche Weiten“.

Medien mit Mei-Ann Chen

Scheherazade. Das Konzert

MAKING OF: Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung

Musik.INTRO: Die Moldau

Musik.Intro: Dvořák 8

Andere Künstler:innen