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Sophie Rennert

Sophie Rennert sitzend, Hand am aufgestellten Knie
© Pia Clodi

Die 1990 geborene Grazerin deckt ein breites Opernrepertoire mit besonderem Schwerpunkt auf barocken Rollen ab. Ihr kristallklarer Mezzosopran war bereits an vielen großen Häusern sowie bei den größten Festivals zu hören und ist in vielen Einspielungen dokumentiert. Sophie Rennert überzeugt zudem als exzellente Stilistin im Liedgesang.

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Sophie Rennert hält eine Tasse und blickt in die Ferne

FIRST CLASS MEZZO AUS GRAZ

Aktuelles

Die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert hatte für 2020 einen gut gefüllten Kalender, in dem sich Opern-, Konzert- und Liederabend-Engagements die Waage hielten, die aber alle in die Zukunft verschoben wurden. Derzeit entsteht etwa eine „corona-konforme“ Fassung von Rameaus „Hippolyte et Aricie“ unter Bernhard Forck am Nationaltheater Mannheim, in der sie als Phaedre auf der Bühne steht. Weiters stehen für die nächste Zeit Liederabende bei der Schubertiade in Hohenems, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall, im Brucknerhaus Linz, Konzerte mit Martin Haselböck in Grafenegg, mit Jordi Savall bei der styriarte 2021, mit der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone, mit dem Bach Consort Wien unter Ruben Dubrovsky, ebenso wie Beethovens 9. Symphonie mit dem Orchestre de Monte-Carlo und eine Einladung zu den Salzburger Festspielen auf dem Programm.

Repertoire

Auch in der jüngeren Vergangenheit spannte sich der Bogen über alle Epochen, Stile und Genres: Von Bachs Weihnachtsoratorium in Göteborg, über  Mozarts Requiem mit dem Orquesta Nacional de España in Madrid und die Missa Solemnis in Birmingham hin zur CD-Aufnahme  „Von den Göttern weiß ich nichts“ mit zeitgenössischen Vokalwerken von Uli Rennert; aber auch von der Titelrolle in Händels „Lotario“ bei den Göttinger Händelfestspielen und am Theater Bern, der Partie des Andronico in Vivaldis „Tamerlano“ mit dem Ensemble Les Accents in Dortmund, Piacere in Haendels „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ mit der Accademia Bizantina in Gdansk, über Idamante  in Mozarts „Idomeneo“ am Salzburger Landestheater, Giacinta in Mozarts „La Finta Semplice“ bei der Classical Opera in London, Angelina in Rossinis „La Cenerentola“ am Nationaltheater Mannheim  und Blumenmädchen in Wagners Parsifal bei den Bayreuther Festspielen bis hin zu Harper Pitt in „Angels in America“ von Peter Eötvös bei der Neuen Oper Wien.

2017/18 wurde die junge Mezzosopranistin für die Reihe „Great Talents“ des Wiener Konzerthauses ausgewählt und wirkte dort an Konzerten und Liederabenden mit. Von 2014 bis 2016 gehörte sie dem Ensemble von Konzert Theater Bern an. 2013 war Sophie Rennert Mitglied des „Young Singers Project“ bei den Salzburger Festspielen.

Zusammenarbeit

Die junge Sängerin arbeitete mit renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen, so zum Beispiel mit den Wiener Philharmonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Bruckner Orchester Linz, unter Dirigenten wie David Afkham, Ivor Bolton, Semyon Bychkov, Laurence Cummings, Christian Curnyn, Ádám Fischer, Mirga Gražinytė-Tyla, Hartmut Hähnchen, Philippe Jordan, Alessandro de Marchi, Andrés Orozco-Estrada, Mark Piollet oder Andreas Spering.

Zu den Festivals und Konzerthäusern, die sie regelmäßig einladen, gehören die styriarte, die Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, die Schubertiade Hohenems-Schwarzenberg, der Wiener Musikverein, die Wigmore Hall und der Concertgebouw, das Belfast International Festival, BBC Cardiff, das Klavierfestival Ruhr, das Zeist-Festival, und das Schleswig-Holstein Musikfestival in der Elbphilharmonie.

CD Produktionen

Sophie Rennerts Diskographie umfasst neben der bereits erwähnten CD mit zeitgenössischen Vokalwerken, auch Leopold Mozarts Missa Solemnis mit der Bayerischen Kammerphilharmonie und Händels Lotario aus Göttingen. Vor kurzem erschien auch eine CD mit Brahms-Liedern begleitet von Graham Johnson bei hyperion, sowie die Aufnahme von Vivaldis Tamerlano mit der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone bei naïve classique.

Auszeichnungen

Sie ist Gewinnerin des 2. Preises und des Publikumspreises des 7. Internationalen Cesti-Wettbewerbes für Barockgesang in Innsbruck 2016. Sie ist außerdem Preisträgerin des Internationalen Mozartwettbewerbes Salzburg

Ausbildung

Neben Geigen- und Klavierunterricht begann Sophie Rennert ihre Gesangsausbildung bei ihrer Mutter, der Sopranistin und Gesangspädagogin Sigrid Rennert. 2014 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Karlheinz Hanser, sowie bei Prof. Charles Spencer mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Helmut Deutsch.

www.sophierennert.at

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