Passio

Termine

Arvo Pärt Porträt Arvo Pärts Johannespassion erlebt eine neuerliche Uraufführung, wenn das Raschèr Saxophon Quartett Raschèr Saxophon Quartet gemeinsam mit hochkarätigen Sänger:innen das Stück in den betörenden Klang seiner Instrumente hüllt.

Programm

Was Sie erwartet

Arvo Pärt: Passio Domini nostri Jesu Christi secundum Joannem (Johannespassion)
Uraufführung der neuen Fassung für vier Saxophone, Orgel und Stimmen

Dauer: rund 65 Minuten ohne Pause

Künstler:innen

Jelena Widmann I Rebecca Masser I Markus Sölkner I Ewald Nagl, Evangelisten
Gerd Kenda, Jesus
Johannes Chum, Pilatus
Vocalforum Graz
Raschèr Saxophone Quartet
Christian Dolcet, Orgel
Leitung: Franz M. Herzog

Intro

Jeweils 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn erzählen wir Ihnen im Foyer etwas zur Geschichte des Abends.

Tickets

Preise: EUR 52 | 28

Abonnement (vier Vorstellungen nach freier Wahl)
Ermäßigungen: U27 / Ö1 Intro / Club Ö1

Jelena Widmann

Sopran

Die Serbin studierte Gesang an der Kunstuniversität in Graz und sammelte dort erste Bühnenerfahrung als Papagena in Mozarts Zauberflöte. Die Sopranistin ist aber nicht nur als Konzertsängerin erfolgreich: Mit dem Salonorchester Walzerperlen bringt sie frischen Wind in die Steiermark.

Gerd Kenda

Bass

Sein spezielles Händchen für wundervolle Chorereignisse ist im Hause styriarte ebenso bekannt wie seine markante Bassstimme: Der gebürtige Kärntner Gerd Kenda ist seit den 1980ern einer der präsentesten Protagonisten in der Grazer Gesangsszene. Seit 1985 leitet er den chor pro musica, der einer unserer Lieblingspartner für groß besetzte Vokalpartien ist.

Johannes Chum

Tenor

Geboren im steirischen Vorau, erhielt der Tenor seine erste musikalische Ausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben und wurde darauf unter anderem von niemand Geringerem als dem renommierten Dirigenten Nikolaus Harnoncourt entdeckt und verpflichtet.

Vocalforum Graz

Chor

Klar strahlen die Stimmen des Grazer Kammerchores, der seit seiner Gründung 1986 nicht nur das heimische Musikleben bereichert, sondern auch Gastspiele im näheren und fernen Ausland feiert. Der musikalische Fokus richtet sich einerseits auf das Frühbarock, andererseits mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen auf die unmittelbare Gegenwart.

Raschèr Saxophon Quartet

Quartett

Das Ensemble setzt eine Tradition fort, die in den 30er-Jahren von Sigurd Raschèr, dem Pionier des klassischen Saxophons und Gründer des Quartetts, begonnen wurde. Wie schon sein Namensgeber zuvor, inspiriert das Quartett zahlreiche Komponist:innen, ihm Werke zu widmen. Seit seiner Gründung 1969 ist das Ensemble in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt zuhause.

Franz M. Herzog

Chorleiter

Der österreichische Dirigent, Komponist und Referent für Chordirigieren und chorische Stimmbildung konnte bereits zahlreiche internationale Erfolge erzielen. Für seine künstlerische Leitung des Festivals „Voices of Spirit“ erhielt er etwa den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. 2011 gründete er den Gospel & Jazz Choir am Johann-Joseph-Fux Konservatorium Graz, wo er derzeit als Leiter des Lehrgangs für Chorleitung tätig ist.

Inhalt

Passion im suggestiven Klang von vier Saxophonen

Mit gnadenloser Konsequenz schildert der Evangelist Johannes, wie Jesus von Nazareth der Prozess gemacht wird: ungerecht die Anklage, unzureichend die Beweisaufnahme, unzumutbar das Verhör. Die zynische Frage nach der Wahrheit hält Pilatus nicht davon ab, die Höchststrafe zu verhängen: den grausamen Tod am Kreuz. Der estnische Musikmagier Arvo Pärt hat dieses Geschehen in archaischer Eindringlichkeit geschildert. Das Raschèr Quartet bekam von ihm die Erlaubnis, seine Passion in den suggestiven Klang der Saxophone zu hüllen, und in dieser Fassung erlebt das Stück hier eine neuerliche Uraufführung.