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Visions

Termine

Heimliche Liebe inspirierte Olivier Messiaen als er seine „Visions de l’Amen“ schuf. Pierre-Laurent Aimard in blauem Hemd Pierre-­Laurent Aimard und Tamara Stefanovich blickt zwischen Sesseln hindurch Tamara Stefano­vich küssen diese verborgenen Gefühle auf zwei Klavieren wach.

Programm

Was sie erwartet:

Maurice Ravel: Entre cloches from Sites auriculaires for two pianos  
Oliver Knussen: Prayer Bell Sketch
Harrison Birtwistle: from Harrison Clocks
Olivier Messiaen: Visions de l’Amen für zwei Klaviere

Pierre-­Laurent Aimard

Klavier

Grenzenlos ist die musikalische Sphäre des Starpianisten aus Lyon. Mit zwölf Jahren von Olivier Messiaen entdeckt, arbeitete er mit Zeitgenossen wie Boulez, Stockhausen oder Ligeti zusammen. Doch auch seine Neudurchdringungen von Werken Bachs, Mozarts oder Beethovens (u.a. mit Nikolaus Harnoncourt) besitzen weltweit Referenzstatus.

Tamara Stefano­vich

Klavier

Die serbische Pianistin, Jahrgang 1973, widmet sich mit ihrem hochpräzisen, intellektuell durchleuchteten Klavierspiel besonders intensiv den Werken der Moderne und Gegenwart. Ihre künstlerischen Begegnungen mit den bedeutendsten Komponist*innen, Dirigent*innen und Orchestern ereignen sich auf den wichtigsten Podien rund um den Globus.

Inhalt

Nur in der Musik haben die beiden ihr Verlangen ausgelebt.

1943 traf Olivier Messiaen bei musikalischen Analysekursen in einer Pariser Wohnung die junge, bildhübsche Pianistin Yvonne Loriod. Bis die beiden offiziell ein Paar wurden, sollten noch beinahe zwei Jahrzehnte vergehen, denn Messiaen blieb seiner schwerkranken Frau treu. Erst drei Jahre nach ihrem Tod zog er zu Yvonne. Nur in der Musik haben die beiden ihr Verlangen ausgelebt: im „Amen du désir“, dem „Amen des Verlangens“. Es ist der vierte Satz in seinem siebenteiligen Zyklus für zwei Klaviere, der alle menschlichen und kosmischen Seiten des einen Wortes beleuchtet: Amen.

Die Vorstellung dauert 60 bis 70 Minuten ohne Pause.

Preise: EUR 22 / 44 / 66

Ermäßigungen: