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Der Fux und die Kastraten

antike Statue eines setilich liegenden Mannes ohne Kopf
© Xavier von Erlach

Musik.Geschichten Episode #5
30.5.2021 - 29 min.
erfragt von Katharina Schellnegger, erzählt von Karl Böhmer

Eine fast unglaubliche Geschichte ist das. Von den Kuhweiden eines kleinen Nests im Oststeirischen Hügelland zum Wiener Kaiserhof. Vom Bauernbuben zum Hofkapellmeister. Das ist die Biografie von Johann Joseph Fux, einem Komponisten, der nun schon 280 Jahre lang tot ist. Er war Inhaber eines der höchsten Ämter, die das musikalische Europa zu vergeben hatte, und demnach kann man wirklich von einer märchenhaften Karriere sprechen, die dieser Mann hingelegt hat. Seine Opern waren nicht für großes Publikum und schon gar nicht für viele Aufführungen gedacht, sondern jeweils für einen ganz speziellen Abend. An dem man zum Beispiel den Namenstag der Kaiserin feierte. Über eine dieser Opern, über „Armor und Psyche“, geht’s in dieser Folge der Musikgeschichten. Die zauberhafte Love-Story erforderte eine besonders liebliche Besetzung, und so waren damals Kastraten als Sänger gefragt. Wie viel Kastraten wirklich fehlte, und warum man für zarten Gesang auch illegale Kastration einsetzte, das erzählen wir Ihnen in „Der Fux und die Kastraten“.

Die Musik in diesem Podcast:

Johann Joseph Fux: Dafne in Lauro (1714)

Interpreten:
Monica Piccinini, Arianna Venditelli, Sonia Tedla, Raffaele Pe, Valerio Contaldo
Zefiro Barockorchester unter der Leitung von Alfredo Bernardini

Eine Live-Aufnahme vom 21. Juni 2019 aus der Helmut List Halle im Rahmen der styriarte 2019.

Mehr von und über Johann Joseph Fux:

Biografisches: Wer war Johann Joseph Fux?
Wissenschaftliches unter fux-onlie.at

Nächstes Event:

25. Juni 2021, Premiere von „Amor und Psyche“ im Hof von Schloss Eggenberg in Graz

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