Zu Beethovens 200. Todestag erobert
Mei-Ann Chen
am Pult des Orchesters Recreation seine heldenhafte „Eroica“ und stellt ihr die aufregende Ouvertüre Nr. 3 der deutschen Symphoniepoetin aus der Romantik,
Emilie Mayer,
voran.
Inhalt
Trauermusik für den Komponisten selbst
Knapp drei Wochen nach Beethovens 200. Todestag dirigiert Mei-Ann Chen die „Eroica“. Aus dem Trauermarsch für einen gefallenen Helden wird eine Trauermusik für den Komponisten selbst. In den Ecksätzen von Beethovens revolutionärster Sinfonie entfesselt die Dirigentin den „schrecklichen Elan“ und „triumphalen Glanz“ der Revolutionszeit. In der Ouvertüre kommt Emilie Mayer zu Wort, die Sinfonikerin aus Mecklenburg, die sich Beethoven zum Vorbild nahm.
Programm
Emilie Mayer: Ouvertüre Nr. 3 in C Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 in Es, „Eroica“
Intro
Jeweils 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn erzählt Ihnen Intendant Mathis Huber etwas zur Geschichte des Abends.
Recreation ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Bestehend aus Musiker:innen deren Nationalitätenpanorama von Japan bis Kuba reicht, erhielten die meisten Mitglieder einen Teil ihrer Ausbildung in Graz. Nach seiner Formierung 2002 bespielte das Kollektiv einzigartige Säle wie die Alte Oper Frankfurt und arbeitete mit hervorragenden Dirigent:innen zusammen.
Die gebürtige Taiwanesin lebt seit 1989 in den Vereinigten Staaten und verfügt über einen Doktor in Musik (Dirigieren) und einen Master-Abschluss im Fach Violine. Als eine der vielversprechendsten Dirigentinnen Amerikas gewann sie als erste Frau die Malko International Conductors Competition und wurde ab der Saison 2021/22 zur Chefdirigentin von Recreation in Graz bestellt.