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Entspann­ung mit Recreation

Das Orchester Recreation bleibt seinem Namen natürlich auch in seiner 25. Saison treu und bietet in 13 Saisonprojekten wiederum an: RECREATION – Entspannung und Erholung für Ohren, Geist und Seele.

Im Großen Zyklus im Stefaniensaal (montags jeweils um 18 und 20 Uhr) begegnet das Publikum einerseits einer Reihe von großen Monumenten der Orchesterliteratur, Tschaikowskis erstem Klavierkonzert, den zwei großen letzten Klavierkonzerten von Mozart, Ravels Bolero, Haydns Paukenschlag-Sinfonie, Beethovens Eroica oder Schuberts „Tragischer“. Andererseits aber auch einer feinen Perlenkette von Raritäten, insbesondere von weiblichen Komponierenden, deren Entdeckung und Verbreitung der Chefdirigentin Mei-Ann Chen besonders am Herzen liegt. Das Streicherwerk „Strum“ der US-Amerikanerin und Grammy-Gewinnerin Jessie Montgomery, die „Andenmusik“ der indigen lateinamerikazentrierten Gabriela Lena Frank oder eine Ouvertüre der Deutschen Emilie Mayer, einer mehr und mehr ins Bewusstsein rückenden Komponistin der Romantik, hat sie diesmal ausgewählt.

Auch die Geschlechterparität bleibt erhalten: Drei Dirigentinnen (Mei-Ann Chen steht als Chefin dreimal am Pult, Claire Huangci und Andrea Götsch) wechseln sich ab mit den drei Dirigenten Fuad Ibrahimov, Michael Hofstetter und Paul Goodwin. Einmal leitet Konzertmeister Wolfgang Redik wieder vom Pult aus.

Ein Spaziergang durch Vivaldis „Quattro Stagioni“ wird die Barocksaison im Minoritensaal. Nach seinen Concerti sind auch die vier Produktionen betitelt: mit „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“, zu denen jeweils zu den Jahreszeiten passende weitere barocke Werke kombiniert werden. Dem stetigen Abonnent:innenzuwachs im Barockzyklus wird insofern Rechnung getragen, als zu den Doppelkonzerten am Montag (18 und 20 Uhr) an den Konzertdienstagen durchgängig auch ein 2. Termin um 20 Uhr angeboten wird, der ob der Nachfrage bereits in der laufenden Saison bei drei Konzerten nachträglich geöffnet wurde.

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