Attems-Saga: Treppauf, treppab

Termine

Eine dreitägige Rokoko-Soap mit Start im Grazer Palais Attems in Graz Palais Attems: Die Vorbereitungen auf den Besuch der Kaiserin laufen heiß. Adrian Schvarzstein in der Produktion Il Ciarlatano Adrian Schvarzstein setzt das Spektakel in Szene.
Die Attems-Saga
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Die Attems-Saga

Drei Tage mitten im Leben von 1750.

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so funktioniert's

Drei Tage - ein Fest

Die Premiere unserer Attems-Saga ist eine dreitägige Rokoko-Soap, die man in voller Pracht konsumieren kann, oder auch etwas schlanker.
Das volle Vergnügen bringt die Doppelvorstellung:

Dafür erhalten Sie ein Kombi-Ticket:
Ihren Sitzplatz für den zweiten Teil im Schauspielhaus wählen Sie selbst über den Saalplan in unserem WebShop. Für den ersten Teil der Attems Saga am Freitag, 28. Juni, ab 17 Uhr ist Haushofmeister Hippolyt ist für die Einteilung der Gäste zuständig. Sie erhalten wenige Tagen nach Ihrer Buchung Post, wann Sie im Palais Attems erscheinen mögen.

Und wer das komplette Glück sucht, nimmt sich das Nachspiel am Sonntag in Schloss Eggenberg mit Königliche Bläser gleich dazu.

Da sich das Haus auf kaiserlichen Besuch vorbereitet, sind Sie eingeladen, sich entsprechend zu kleiden.  

Inhalt

Wenn die Kaiserin kommt, ...

... wird’s hektisch. Das wissen die Gräfin Attems und ihr Haushofmeister nur zu gut. Tausend Dinge, an die man denken müsste – kultivierte musikalische Unterhaltung inklusive! Dieweil geriert sich der Herr Graf als Repräsentant der Steiermark und Opernintendant. Bei den Sänger:innen brennt es schon lichterloh: Wer wird die begehrten Rollen in der Oper für die Kaiserin bekommen? Schließlich soll diese morgen schon laufen …

Künstler:innen

Maria Köstlinger, Schauspielerin, als Gräfin Attems
Leonhard Srajer, Schauspieler, als Ignaz Maria Graf Attems
Matthias Ohner, Schauspieler, als Haushofmeister Hippolyt
HIB.art.chor, als Stubenmädchen
Maria Fürntratt, als Hausmädchen
NN, als Ankleiderin Mizzi
Georg Kroneis, als Monsieur de la Tour und Geliebter der Gräfin, Viola da Gamba
Didac Cano, Mareike Franz, Camillo Saverio Abate, drei Lakaien
Adrian Schvarzstein, als Impresario Don Crisobolo
Bruno Gullo, als dessen Gehilfe Gelindo

Carlotta Colombo, Sopran
Anna Manske, Mezzosopran
Valdemar Villadsen, Tenor

Thomas Höft, als Dionysius Branntwein, Hofdichter des Grafen Attems

Palais Attems Hofkapelle
Lina Tur-Bonet, als Columbina Cuzzoni, Maestra di capella der Palais Attems Hofkapelle
Michael Hell, als Amadeus Höll, Maestro al cimbalo der Palais Attems Hofkapelle

Musikalische Leitung: Michael Hofstetter
Inszenierung: Adrian Schvarzstein
Buch: Thomas Höft

Tickets

Kombi-Ticket für beide Tage (Vorspiel am Freitag & Oper am Samstag): EUR 48 / 84 / 108 / 156 / 192

Ermäßigungen:
U27 (für alle unter 27) & Ö1 Intro: 50 % Ermäßigung

Maria Köstlin­ger

Schauspielerin

Geboren in Schweden und aufgewachsen in Salzburg spielte Maria Köstlinger bereits als Kind am Salzburger Landestheater und wagte nach ihrer Schauspielausbildung auch einen Ausflug in die Musicalbranche. Neben Theaterbühnen ist die Verwandlungskünstlerin auch in Film und Fernsehen häufig zu erleben und wirkte in Serien wie „Der Winzerkönig“, „Tatort“ oder „Vorstadtweiber“ mit.

Matthias Ohner

Schauspieler

Der Self-Made-Actor und ausgebildete Sozialarbeiter arbeitete jahrelang an theaterpädagogischen Projekten zur Gewaltprävention mit. Das Multitalent spielt mit den Konventionen des Theaters und erfindet es neu. Als Gregor Samsa in Kafkas „Verwandlung“ feierte er im Grazer Schauspielhaus eine riesigen Erfolg.

HIB.art.chor

Chor

Unter der Leitung von Maria Fürntratt wird den Sänger:innen des HIB.art.chor, bestehend aus Schüler:innen der HIB Graz-Liebenau, seit 1995 eine umfassende gesangliche Ausbildung geboten. Bei zahlreichen internationalen Auftritten von Norwegen über Südafrika und Shanghai bis San Francisco wird der Bogen von der österreichischen Chortradition bis zur Gegenwartsmusik gespannt.

Maria Fürntratt

Chorleitung

Die Grazer Pädagogin für Schulmusik, Gesang und Französisch wurde für ihre Chorarbeit an der HIB Graz-Liebenau vielfach pädagogisch und künstlerisch ausgezeichnet – zuletzt 2018 mit dem Nikolaus Harnoncourt Kulturpreis des Landes Steiermark. Seit 2007 lehrt Maria Fürntratt zusätzlich als Senior Lecturer für Chorpädagogik, Lehr- und Vokalpraxis und Kinder- und Jugendstimmbildung an der Kunstuniversität Graz.

Georg Kroneis

Viola da Gamba

Der Grazer singt und spielt Viola da Gamba, Kontrabass, Barockcello und Barockgitarre in den Ensembles Fetish Baroque und ĀrtHouse17 sowie ĀrtHouseOpera und ist in Musiktheater- und Zirkustheaterproduktionen des Cirque Noël von Adrian Schvarzstein umtriebig. Georg reist aber auch mit Soloprogrammen in Europa und darüber hinaus.

Didac Cano

Schauspieler, Akrobat

Als Jongleur und Zirkusartist arbeitet der in Barcelona beheimatete Akrobat Didac „Diegolow!“ Cano an eigenen Projekten und Zirkusproduktionen. Weiters gibt der Performer als Lehrer seine unzähligen Fähigkeiten weiter, arbeitet unter anderem als Choreograf und Lichtdesigner und hat sich längst einen Ruf als Tausendsassa gemacht.

Carlotta Colombo

Sopran

Über „Gefühle in der Musik“ weiß die Sopranistin aus der Lombardei, Jahrgang 1992, nicht nur aus der Praxis genauestens Bescheid, sondern auch dank ihres gleichnamigen Forschungsschwerpunkts im Studium der Philosophie. An Italiens Häusern ist sie in vielfältigen Rollen zu hören – von Monteverdi und Rameau bis zu Mozart und Rossini.

Anna Manske

Mezzosopran

Die gebürtige Wienerin ist als Mezzosopranistin sowohl auf Opernbühnen als auch auf Konzertpodien zuhause und wird seit der Styriarte 2018 auch von unserem Festival-Publikum groß gefeiert.

Valdemar Villadsen

Tenor

Von Cavallis Apollo über Rossinis Almaviva bis zu zeitgenössischen Titelpartien reicht das umfangreiche Opernrepertoire von Valdemar Villadsen. Seit seinem Studium am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium arbeitet der gefragte Tenor europaweit mit namhaften Dirigenten und Musikhäusern. Zudem nimmt der Spezialist für Bach Oratorien regelmäßig selbst am Regiestuhl Platz.

Palais Attems Hofkapelle

Ensemble

Das kleine Instrumentalensemble wurde speziell für Produktionen des Hauses Styriarte im Grazer Palais Attems ins Leben gerufen. In der Manier der Hofkapellen herrschaftlicher Häuser spielt das Ensemble, das aus den Reihen des Orchesters Recreation zusammengestellt wird, höfische Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Lina Tur Bonet

Violine

Die Spanierin begeistert Publikum wie auch Musikerkolleg:innen durch ihren Einsatz für unbekannte, unveröffentlichte oder wiederaufgefundene Werke und stellt ihre Virtuosität als Primgeigerin in Barockensembles, als Kammermusikerin und als Solistin unter Beweis.

Michael Hell

Leitung, Cembalo, Blockflöte

Michael Hell, geboren in Nordrhein-Westfalen, ist sowohl auf der Blockflöte als auch am Cembalo ein Virtuose, dessen Ruf weit über seine Grazer Wahlheimat hinausreicht. Zudem ist er führender Experte für Generalbass und historische Aufführungspraxis, der Regeln und Geschichte(n) seiner Kunst mit ansteckender Begeisterung zu vermitteln weiß.

Michael Hofstetter

Dirigent

Der Münchner gehört seit seiner vielbeachteten Arbeit als Chefdirigent des Orchesters Recreation (2012–2017) zum engsten Freundeskreis des Hauses Styriarte. Seine Exzellenz in der historischen Praxis von Barock und Klassik sowie seine ansteckende Begeisterung am Pult sind auf den großen Konzert- und Opernbühnen der Welt gefragt.

Adrian Schvarzstein

Inszenierung

Wo dieser Mann auftaucht, sind köstliche Überraschungen garantiert. Adrian Schvarzstein, 1967 in Buenos Aires geboren, ist nicht nur ein Schauspieler und Clown von Weltruf, sondern macht mit seinen von Commedia dell’Arte, Straßenkunst und Zirkus inspirierten Regiearbeiten jedes Musiktheaterstück zum Abenteuer für Publikum und Künstler:innen.

Thomas Höft

Dramaturg

Seit 1994 prägen seine Ideen und Erzählungen das Antlitz und die DNA des Hauses Styriarte entscheidend mit. Neben der Dramaturgie, in der sein unkonventioneller Expertensinn für Musikgeschichte(n) immer neue Überraschungen aufspürt, ist der 1961 geborene Niedersachse auch Autor und Regisseur mit europaweitem Wirkungskreis.